Aussichten auf Erfolg nicht gerade rosig

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das Haus Hagener Straße 96 soll demnächst den Besitzer wechseln - falls sich denn ein neuer findet. Die Immobilie steht im städtischen Eigentum und sorgt im jährlichen Etat naturgemäß für eine regelmäßige Belastung durch Unterhaltskosten.

Daher fiel vor dem Hintergrund eines allgemeinen Sparzwangs und der klammen Gemeindekasse Anfang März die Entscheidung, dass Gebäude als verzichtbar einzustufen – und falls möglich zu verkaufen. „Für die eigene Arbeit brauchen wir es ja nicht“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Röll dazu. Mit einem Verkauf könne es gelingen, die jährliche Grundbelastung des Gemeindehaushalts ein Stück weit zu verringern.

Jedoch scheint die Perspektive, dass es hier innerhalb kurzer Zeit einen Eigentümerwechsel geben wird, nicht sehr wahrscheinlich. „Es handelt sich um eine altes Gebäude“, weiß Jürgen Röll. Zudem sei auch die Lage auf dem Immobilienmarkt derzeit problematisch. Im oberen Teil des Gebäudes befinden sich drei vermietete Wohnungen. Vom Gemeinderat und seinen Gremien wurde oder wird die Hagener Straße 96 nur gelegentlich für Sitzungen benutzt.

Hauptnutzer der Immobilie ist gegenwärtig die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die dort einen „Multifunktionsraum“ unterhält. Hier finden regelmäßig die „Tage der offenen Tür“ statt; es gibt außerdem den Awo-Seniorentreff und den Frauentreff.

Früher befand sich im Gebäude an der Hagener Straße der evangelische Kindergarten, später nutzte die Awo die Immobilie für diesen Zweck. - tk

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