Rastatt: Feuer frei für Investoren und gute Ideen

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Die alte Rastatt wird abgerissen, wenn sich ein Investor für ganz neue Wege an der Lenne findet. Die Abrisskosten in Höhe von 300000 Euro würde die Gemeinde tragen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Projektskizze, Geschäftsplan und Finanzplanung: Das sollen mögliche Investoren einreichen, die sich vorstellen können, am jetzigen Standort Rastatt eine neue Ära einzuläuten. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde freigeschaltet. Doch die Interessenten sollten sich sputen. Annahmeschluss für Angebote ist der 30. April 2019. 12 Uhr.

 „Das sind zwei Monate. Das ist sicherlich ambitioniert. Aber wir behalten das immer im Auge und schauen nach der Hälfte der Zeit, ob wir vielleicht verlängern müssen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat.

Bestandteil des Wettbewerbs: der Neubau einer maximal viergeschossigen Gewerbeimmobilie mit Staffelgeschoss. Nutzungsart: Gastronomie, Logis, Büro, betreutes Wohnen / Tagespflege, Gesundheit/Medizin. Weitere Nutzungsarten können nach Konzeptvorstellungen der Investoren und/oder Betreiber sowie der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde eingereicht werden.

Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde ist nicht der Bauherr. Die Gemeinde stellt das Gelände auf Erbpachtbasis zur Verfügung. Feuer frei für gute Ideen, vielleicht auch für gekoppelte Konzepte: Oben Büros, unten Kultkneipe direkt an der Lenne mit Blick auf Klaras Höhe. Oder eine mögliche Einbeziehung oder Kooperationen mit der katholischen Kirche St. Josef gegenüber.

Interessenten bekommen die Vergabeunterlagen inklusive Pflichtenheft als Konzeptpapier, - bauamtliche Unterlagen (Grundstücksgröße, Flurkarten, Planauskunft, Kanalbestandsplan, Überschwemmungskarte) und auch die Sinus-Milieu Studien für das PLZ-Gebiet mit Beschreibung der aktuellen und zukünftigen Milieus in absoluten Zahlen und in Prozenten. Die Vergabe ist in einem Wettbewerb geplant, die Präsentation des Gewinners aus dem Teilnahmewettbewerb soll im dritten Quartal 2019 folgen. Bei einer erfolgreichen Vergabe würde die alte Rastatt abgerissen. Kosten: 300000 Euro, die die Gemeinde trägt. Die Rastatt wurde im Sommer vergangenen Jahres geschlossen. Seit dieser Zeit gibt es in Nachrodt keine Gaststätte mehr.

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