Zum Auftakt noch verhaltene Resonanz

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Auf den Tafeln steht, was wichtig ist. -

NACHRODT - Zukunftsperspektiven für die Diakonie-Arbeit wollten die Mitarbeiter und Gruppen der evangelischen Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld am Samstagvormittag mit Hilfe der Dortmunder Supervisorin Marlies Schaefer entwickeln – aber nur wenige Gemeindemitglieder kamen dazu ins Gemeindehaus. Trotzdem konnte am Ende ein positives Fazit gezogen werden.

Diakonie-Presbyterin Marion Sadowski und Pastor Wolfgang Kube hatten gemeinsam den Anstoß gegeben, eine Versammlung zur Diakonie-Arbeit in der Gemeinde zu veranstalten mit dem Ziel, das diakonische Profil zu stärken. Dabei holten sich die Nachrodter Hilfe von außerhalb. Supervisorin Marlies Schaefer leitete die kleine Runde mit Mitarbeitern des Familienzentrums, der Frauenhilfe und den Gruppen „Helfen und helfen lassen“ und „Kirche praktisch“. Im Vorfeld hatten die Mitarbeiter schon bunte Karten mit den Fragen „Was haben wir? - Was möchten wir?“ beschriftet. Marlies Schaefer bat die Mitarbeiter, zunächst ihre Arbeit in der Kirchengemeinde vorzustellen. Anschließend wurde in Kleingruppen gearbeitet. Dabei ging es um den Bedarf an diakonischer Hilfe in Nachrodt. Auch ob etwas Neues hinzukommen könnte wurde diskutiert. Zudem wurde über Verbesserungen der laufenden Gruppen in der Gemeinde gesprochen. Dabei leitete die Supervisorin die Nachrodter an und sorgte mit ihrer Sichtweise von außerhalb der Kirchengemeinde für neue Denkansätze.

Marion Sadowski zog nach dem Vormittag ein positives Fazit. Die Teilnehmer verständigten sich darauf, zum nächsten Treffen am 10. Juli weitere Mitarbeiter oder Teilnehmer der Gemeindegruppen anzusprechen. Drei Themen sollen dann umfassender besprochen und auch geregelt werden. Dazu gehört die Öffentlichkeitsarbeit, das Gewinnen von neuen Mitarbeitern und ein neues Projekt aus der Taufe zu heben. „Wir waren alle sehr zufrieden“, so Marion Sadowski, „doch war es natürlich doppelt schade, dass nur wenige Mitarbeiter mitgemacht haben.“ - ds

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