Aufschüttung bringt Unsicherheit ins Spiel

Der alte Sportplatz am Stübchenstück.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der Vorschlag der CDU-Fraktion, den Wiblingwerder Sportplatz mit Bauaushub aufzufüllen, um über die Kippgebühren Gelder für eine grundlegende Sanierung zu bekommen, hat möglicherweise nicht die größte Aussicht auf Erfolg.

Es gebe bei diesem Projekt etliche Unsicherheiten und Unabwägbarkeiten, schreibt die Verwaltung in der Vorlage für den Bau- und Planungsausschuss, der in seiner Sitzung am kommenden Montag über die Verwendung von Geldern aus dem Konjunkturpaket II beraten soll.

Zwar könnten durch das Vorhaben etwa 400 000 Euro eingenommen werden, aber auf der Negativseite stehen recht viele Punkte: Man müsse zum Beispiel den Bebauungsplan ändern, was aber im Baugesetzbuch nur aus städtebaulichen Gründen gewünscht wird - nicht aus finanziellen Überlegungen heraus. Zudem haben Erkundigungen der Verwaltung zu der Erkenntnis geführt, dass mit einer Kippzeit von bis zu zweieinhalb Jahren gerechnet werden muss, in denen der Platz nicht oder nur eingerechnet benutzbar wäre.

Die Verwaltung schlägt vielmehr vor, mit Hilfe der Konjunkturpaket-Gelder die 100-Meter-Bahn des Stadions und eine Leichtbauwand in der angrenzenden Turnhalle zu erneuern.

Auch der alte Sportplatz wird Thema der Ausschusssitzung sein. Die Fläche soll nach einem Antrag der CDU-Fraktion als Wohngebiet ausgewiesen werden und damit zukünftig einmal für eine Bebauung zur Verfügung stehen. Abgerückt ist die Politik unterdessen von der Vorstellung, die nahe gelegenen Häuser der Baugesellschaft in Mehrgenerationen-Häuser umzuwandeln. ▪ tk

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