Alex Siedlaczek düst ab

Auch durch Pfützen und Matsch führt die Rennstrecke: Alex Siedlaczek liebt dieses Hobby.Foto: Hornemann

Nachrodt-Wiblingwerde -  Alex Siedlaczek ist gerade mal 14 Jahre jung und fährt schon eine 250er Kawasaki. Der Moped-Führerschein reizt den Teenager aus Rennerde kaum in Anbetracht der 100 Stundenkilometer, die er mit seinem Bike schafft. Erlaubt sind die aber nur auf den offiziellen rennstrecken, Denn Alex ist Motocrosser.

Mit zwölf Jahren war Alex eigentlich schon spät dran: „Es gibt Sechsjährige, die sich schon auf 50-Kubik-Maschinen durch den Parcours bewegen“, erklärt sein Vater Dirk. Er selbst und Gattin Regina Gerber fahren auch gern Motorrad - deshalb unterstützen sie ihren Sohn gern, als der sich vor zwei Jahren das Motocrossen als Hobby aussuchte.

In der Tat ist das eine Freizeitbeschäftigung, die die ganze Familie fordert. Auch wenn Alex ein höchst souveräner Fahrer im A-Kader des ADAC-Westfalen ist, darf er sich schließlich nicht hinter ein Lenkrad setzen. Die Eltern das Auto mit Motorradanhänger oder Wohnwagen, um zur Übungsstrecke in Voswinkel zu kommen oder zu entlegenen Trainingslagern. Ein großer Kanister mit Kraftstoff ist auch immer an Bord - Putzzeug aber nicht. „Das lohnt nicht“, erklären Alex und Dirk Siedlaczek. Naxh zwei Minuten über steiniges Gelände, Matsch und riesige Wasserpfützen sieht das blankgewienerte Motorrad schon wieder aus wie Hulle. Einer halben Stunde Dahrspaß stehen drei Tage Reinigungsarbeiten gegenüber. Um die Maschine wieder sauber zu bekommen, muss die Karosserie komplett auseinander montiert werden - da hilft Vater Dirk gern mit, denn er hat durch entsprechende Bundeswehr-Erfahrung das nötige Know-How.

(Ausführlicher Bericht am Montag, 4. August, in der AK-Ausgabe, Seite Nachrodt)

von Ina Hornemann

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