Auch in Nachrodt-Wiblingwerde bitten Kinder um Hilfe für Gleichaltrige

Sternsinger werden eingekleidet

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Sternsingeraktion in Nachrodt: Am morgigen Donnerstag werden die Jungen und Mädchen im katholischen Vereinshaus eingekleidet.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - Peru und weltweit“.

Schöner könnte ein Jahr nicht starten, als mit dieser bundesweiten Aktion, bei der rund 300000 Sternsinger von Tür zu Tür gehen werden, um ihren Segen in die Häuser der Menschen zu bringen und um Spenden für ihre Altersgenossen in Not zu erbitten. So auch in Nachrodt-Wiblingwerde. Morgen ab 17 Uhr gibt es im katholischen Vereinshaus die Kostüme für die Mädchen und Jungen. Und: Kinder und Jugendliche können direkt noch einsteigen. „20 weitere können noch gerne mitmachen“, wirbt Tanja Hartwig. Auch, wenn die Aktion von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef organisiert wird, spielt die Konfession keine Rolle – ebenso wenig wie das Alter der Kinder – von fünf oder sechs Jahren bis zur jungen Frau und jungem Mann kann jeder dabei sein. 8900 Euro war die stolze Summe, die die Sternsinger vor einem Jahr sammelten. Und sie waren allerorts willkommen. Niemand schlug ihnen 2018 die Tür vor der Nase zu. Natürlich hoffen alle Beteiligten, dass das auch in diesem Jahr wieder so sein wird. Unterwegs sind die Sternsinger am kommenden Wochenende. Sie werden am Samstag auch Opperhusen besuchen und alle Höhendörfer „abklappern“ – wie natürlich auch Veserde, Eilerde, Rennerde und Haste. Am Sonntag geht es dann in Nachrodt weiter. Und natürlich ist es gut, wenn die Bürger wissen, wann die Sternsinger kommen. Seit dem Start der Aktion 1959 konnte bisher mehr als eine Milliarde Euro gesammelt werden, die an 73000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gingen. Beispielland 2019 ist Peru. Und dabei stehen Kinder im Mittelpunkt, die dort und anderswo mit einer Behinderung zurechtkommen müssen, wie Romy zum Beispiel. Sie möchte Ballerina werden. Doch auch, wenn sie zu den besten Tänzerinnen des Landes gehört, wird das für sie schwer. Denn Romy ist behindert und lebt in Peru. Mit Hilfe der Sternsingeraktion kann Romy vielleicht ihren Traum leben. Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln werden, wird nämlich eine spezielle Einrichtung in Peru unterstützt, in der behinderte und nicht behinderte Kinder miteinander lernen. Am morgigen Donnerstag werden die Sternsinger also eingekleidet und in Gruppen eingeteilt. Das ist immer ein besonderer Moment. Kinder, die noch Lust haben, mitzumachen, sind willkommen.

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