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Auch Birgit Tupat trifft CDU-Chef Friedrich Merz

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Birgit Tupat traf Friedrich Merz.
Birgit Tupat traf Friedrich Merz. © Krumm, Thomas

Es ging nicht nur um die Rahmetalbrücke, als sich Friedrich Merz mit den Bürgermeistern in Neuenrade traf. Es ging auch um den Bürokratie-Wahnsinn. Birgit Tupat war dabei.

Nachrodt-Wiblingwerde – Bürgermeisterin Birgit Tupat war dabei, als sich Friedrich Merz, Bundesvorsitzender der CDU und Chef der Bundestagsfraktion, in Neuenrade mit den Bürgermeistern traf. Er hatte sich zuvor ein Bild von den Erdarbeiten unter der gesperrten Rahmedetalbrücke gemacht, mit Sprechern heimischer Unternehmen und der Bürgerinitiative A45 getroffen und dabei aus erster Hand erfahren, wie sehr die Menschen und die Wirtschaft der Region seit der Sperrung der A45 leiden.Bei der Bürgermeister-Runde „konnten wir unsere Sorgen vortragen“, sagt Birgit Tupat. „Es ging nicht nur um die Rahmetalbrücke und die Lennebrücke, es ging auch darum, was sich verändern muss, dass Verfahren beschleunigt werden müssen. Wir haben in Deutschland viel zu viel geregelt. Natürlich habe ich darauf hingewiesen, dass es eine kleine Brücke auf der Bundesstraße gibt, und dass seit 20 Jahren geplant wird, eine neue zu bauen. Die Zeitschiene muss man sich mal vor Augen halten.“

Gelegenheit beim Schopfe packen

Von Friedrich Merz hatte Birgit Tupat durchaus einen guten Eindruck, „er strahlt Souveränität aus. Er hatte ein offenes Ohr, es fühlte sich nicht so an, als würde er nur noch einen weiteren Termin abarbeiten. Ich glaube schon, dass ihm die Probleme dieser Region bewusst sind.“ Verschiedene Themen seien angesprochen worden, und besonders „dass alles viel zu kompliziert ist, dass es einen Wust von Gesetzen gibt, die man durcharbeiten muss, bevor man zu einer Lösung kommen kann. Aber dann hat man das Ziel noch lange nicht erreicht.“ Wir müssen schneller werden in Deutschland – das sei der einhellige Tenor gewesen. Die gewachsenen Strukturen sorgten dafür, „dass wir uns in Deutschland tot verwalten“, findet Birgit Tupat. Eineinviertel Stunde dauerte das Gespräch mit Friedrich Merz. „Ein Austausch ist immer wichtig“, so die Bürgermeisterin. Berlin sei weit weg, deshalb müsse man solche Gelegenheiten beim Schopfe packen.

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