Asbest: Eltern beruhigt

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Am Ende antwortete die Mutter auf die Frage, ob sie denn nach dieser Informationsveranstaltung beruhigt sei mit „Ja“. Gleichwohl will sie das Blut ihres Kindes untersuchen lassen. Beim Info-Abend zum Thema Asbestbelastung in den Kellerräumen der Wiblingwerder Grundschule waren ein Dutzend Mütter, Kommunalpolitiker, Mitglieder des Heimatvereins und Lehrerinnen anwesend.

Sie wurden aus erster Hand von Diplom-Biologin und Sachverständige Nicole Richardson sowie von einem Gesundheitsingenieur des Gesundheitsamtes des Märkischen Kreises, Johannes Krischmann-Stüwe, sowie den beiden Fachbereichsleitern der Gemeinde informiert.

Tenor des Abends: Die Kinder waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst zwischen Sommerferien und Weihnachtsferien und täglich auch nur eine kurze Zeit einer sehr geringen Belastung mit Asbestfasern ausgesetzt. Wie Anja Ihme, Leiterin der Schule es formulierte: „Zweieinhalb Monate zu den Schulzeiten, täglich ein bis zwei Stunden“. Der Gesundheitsingenieur wollte eine Gesundheitsgefährdung langfristig nicht ausschließen. Er ließ aber durchblicken, dass die Belastung wirklich sehr gering sei. Im Laufe des Lebens werde man einer ganzen Reihe ähnlicher Gefahren ausgesetzt.

Heimatverein betroffen

Und am Ende sagte Anja Ihme, dass man den Befürchtungen wohl die Spitze nehmen konnte. Beruhigt waren am Ende nicht auch die Mitglieder des Heimatvereins, die haben im Keller Material gelagert, haben sich dort nach Sanierung aufgehalten.

Stichwort Sanierung: Die Räume bleiben gesperrt, vermutlich wird eine umfassende Sanierung im Rahmnen eines Gesamtkonzeptes erst um Ostern erfolgen. (Bericht folgt) ▪ vdB

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