Sekundarschule im Holensiepen will eine Insel

Die Teilnehmer der AG werden mit ersten Grundlagen des Werkens und Bauens vertraut gemacht.

Nachrodt-Wiblingwerde - Im Werkraum der Sekundarschule im Holensiepen wird Grundlagenarbeit geleistet – in mehrfacher Hinsicht.

Mit dem Tischlermeister und Designer Johannes Büschleb schaffen hier 13 Schüler aus den Klassen 5 und 6 in der Arbeitsgemeinschaft Schulhofgestaltung die Voraussetzung dafür, dass die Schule zumindest in einem zentralen Bereich wieder deutlich ansehnlicher wird. Die Rede ist vom etwa zehn Mal zehn Meter großen Hochbeet auf dem Schulhof.

Dort sollen die Sitzflächen der Bänke erneuert werden und in einem weiteren Schritt auch neue Sitzgelegenheiten aus Rundhölzern entstehen. „Das Material ist schon bestellt“, berichtet Büschleb. Aber bis die Lieferung eintrifft, werden nicht etwa Däumchen gedreht. Die Schüler haben sich ein Vorbild am großen Künstler Picasso genommen und aus Resten aus der Holzarbeit phantasievolle Gesichter und Figuren gefertigt und bemalt. Damit werden ihnen von Büschleb die ersten Grundlagen von Werken, Bauen und Holzbearbeitung vermittelt. Die Arbeiten wurden dann mit einem 80 Zentimeter langen Stiel versehen, womit sie in den Innenbeeten im Foyer der Schule einen Platz finden sollen.

Die Sekundarschule erhält für die Schulhof-AG fast 2500 Euro aus Landesmitteln, um ihren Schulhof am Standort Nachrodt neu zu gestalten. Das Geld kommt aus dem Programm „Kultur und Schule“, aus dem das Land im Regierungsbezirk mehr als 300 Kreativprojekte fördert. In den Kreis fließen insgesamt rund 58000 Euro.

Büschleb und seine AG haben ein Schuljahr lang Zeit aus dem Mittelpunkt des Schulhofes eine „bunte Insel“ zu machen – so lautet de Arbeitstitel. - tk

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare