Spendenaktion soll Nachahmer finden

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Tankstellen-Inhaber Ralf Peter Meyer (l.) übergab Hans Wehr am Montag 600 Euro für den Förderverein des Gartenhallenbades.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Einen Spendenscheck über eine Summe, die sich gewaschen hat, konnte Hans Wehr, Vorsitzender des Fördervereins Gartenhallenbad, am Montag entgegennehmen. Ralf Peter Meier, Inhaber der Aral-Tankstelle an der Altenaer Straße, unterstützt den Förderverein mit 600 Euro.

Zusammengekommen ist diese Summe bei der Frühjahr-Waschaktion des Unternehmers. Autofahrer konnten dabei ihren fahrbaren Untersatz nicht nur zu einem reduzierten Preis waschen lassen, Meier zweigte von dem Sonderpreis auch noch je drei Euro für das Gartenhallenbad ab. „Unsere Frühjahrsaktion wird eigentlich immer gut angenommen, aber in diesem Jahr sind viele auch ausdrücklich wegen dieser Unterstützung für das Hallenbad gekommen“, zog Ralf Peter Meier bei der Spendenübergabe eine positive Bilanz. Der eine oder andere Autofahrer habe auch einfach nur Geld gespendet, ohne mit dem Wagen durch die Waschstraße zu fahren. Auf diese Weise sind nach Meiers Worten insgesamt 550 Euro zusammengekommen, die der Tankstellen-Inhaber dann um weitere 50 Euro auf 600 Euro aufgestockt hat.

Hans Wehr war diese Finanzspritze natürlich höchst willkommen, weiß er doch nur zu genau, dass der Förderverein insbesondere nach dem Ausstieg der Gemeinde aus der Betriebsführung des Gartenhallenbades jede finanzielle Unterstützung gut gebrauchen kann. „Der Förderverein finanziert mittlerweile die gesamten Personalkosten für den Samstag und Sonntag“, nannte Wehr ein Beispiel für die gestiegene finanzielle Verantwortung. Zudem seien in den nächsten Monaten noch einige Umbauten geplant. „Wir brauchen Geld für Dinge die mit den Einnahmen aus dem normalen Betrieb nicht zu finanzieren sind“, fasste Wehr die Aufgaben des Fördervereins zusammen. Aktionen wie die von Ralf Peter Meier können da ein Baustein sein. Der könnte sich übrigens gut vorstellen, dass seine Frühjahrs-Waschaktion nur ein Beispiel gewesen ist. „Vielleicht kommen andere Firmen ja noch auf ähnliche Ideen“, mutmaßte Meier. ▪ Volker Griese

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