Aqua-Disco im Gartenhallenbad ein Erfolg

Unter Anleitung von Claudia Henseler versuchten sich die Mädchen und Jungen auch im Aqua-Zumba.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - 65 Kinder und Jugendliche fühlten sich am Samstagabend bestens unterhalten bei der Aqua-Disco im Gartenhallenbad: Zu aktuellen Hits aus der Musikmaschine von Markus Tesmer wurde getanzt und geplanscht.

Jugendzentrumsleiterin Renate Richwien mixte dazu alkoholfreie Cocktails. Schon um 21 Uhr konnte sie aber selbst mit ins Becken steigen, weil die bunten Mixgetränke zu kinderfreundlichen Preisen da schon restlos ausverkauft waren. „Mit so großer Nachfrage haben wir einfach nicht gerechnet“, sagte Richwien, die ansonsten von der Resonanz begeistert war.

Der Betreiberverein des Gartenhallenbads begrüßte ein überraschend junges Publikum mit einem Durchschnittsalter von neun bis elf Jahren. Die hatten viel Spaß an der Bewegung zur Musik, mit der Markus Tesmer ohne Gage die Schwimmhalle beschallte. Die bunten Lichteffekte, die an diesem Abend auf das Becken herabschienen, sorgten zusätzlich für coole Atmosphäre im warmen Wasser.

Weil die meisten Hobbytänzer es nicht gewohnt sind, gegen den Wasserwiderstand anzutanzen, hatte das Bad-Team mit Aqua-Zumba-Trainerin Claudia Henseler einen Überraschungsgast für die jungen Leute eingeladen: Sie stellte den Gästen einige Wasserchoreografien vor, was bei den Teilnehmern im Nichtschwimmerbecken super ankam. „Wir überlegen ernsthaft, ob wir einen Kinderkursus ins Programm nehmen sollten“, erklärte Betreibervereinsvorsitzende Sabine Karisch, die mit dem Erfolg des Abends voll zufrieden war: „Es hat sich auch für den Kiosk gelohnt. Da sind zehn Kilo Pommes durch die Fritteuse gegangen”, erklärte sie rückblickend.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Nachrodter Kurve sei für beide Seiten lohnenswert: Demnächst wollen beide Institutionen einen Kinoabend im Gartenhallenbad anbieten. Vom Wasser aus können sich die Gäste an diesem Abend einen Film auf Großleinwand ansehen. Natürlich gibt’s aber auch die Möglichkeit, die Bänke zu nutzen. „Wir werden das Becken auf jeden Fall schön aufheizen, weil man sich beim Filmgucken ja nicht so viel bewegt, um den Kreislauf in Schwung zu halten”, so Karisch. - Ina Hornemann

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