Premiere für LED-Technik in der Kolpingstraße

In Wiblingwerde sind am Mittwoch die ersten Straßenlaternen mit LED-Technik installiert worden.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Wie in der Nachbarstadt Altena, hält die energiesparende LED-Technik für Straßenlaternen auch in Nachrodt-Wiblingwerde Einzug: Die Kolpingstraße in Wiblingwerde ist die erste Straße in der Doppelgemeinde, die mit den neuen Leuchten ausgestattet worden ist.

Acht Lampen des Typs Lumega 600 aus der Produktion des Arnsberger Leuchtenspezialisten Trilux hat der Nachrodter Elektrobetrieb Murza dort am Mittwoch installiert. Die in einem Aluminium-Druckgussgehäuse eingebauten Leuchtdioden produzieren ein neutralweißes Licht.

Die Installation an der Kolpingstraße gehört allerdings nicht zu der im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossenen Umrüstung der Straßenbeleuchtung von den althergebrachten

Hochdruck-Quecksilberdampflampen auf die neue, langlebige LED-Technik. Hier wurden die modernen Leuchten installiert, weil in der gerade erst erschlossenen Straße noch überhaupt keine Beleuchtung vorhanden war. Deshalb hat sich die Gemeinde hier sofort für die stromsparende Alternative entschieden. Die Umrüstung von insgesamt 130 Straßenlaternen im gesamten Gemeindegebiet soll nach Worten von Dirk Röding, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Gemeindeverwaltung, im April vonstatten gehen. Er geht davon aus, dass die neuen Leuchten Ende März geliefert und kurz darauf auch montiert werden. „Das sollte in drei bis vier Tagen erledigt sein“, erwartet Röding, dass die Umrüstung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Für die Umrüstung muss die Gemeinde rund 120 000 Euro investieren. Allerdings wird die Maßnahme mit 25 Prozent mit Bundesumweltministerium gefördert. Die LED-Leuchten gelten nämlich wegen ihres wesentlich geringeren Energiebedarfs als besonders umweltfreundlich. So soll durch den Lampenaustausch der CO2-Ausstoß um mindestens 60 Prozent vermindert werden.

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Insgesamt stehen am Rand der Nachrodter-Wiblingwerder Straßen rund 880 Laternen. Die übrigen knapp 750 Straßenlaternen sollen allerdings noch nicht umgerüstet werden. Weil sie mit Neon-Leuchtmitteln ausgestattet sind, ist die Energieersparnis nicht so groß, dass es für eine Umrüstung auf LEDs Zuschüsse geben würde. ▪ Volker Griese

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