Amüsantes Durcheinander in der Kröt‘schen Stube

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Auch den Kulissenbau erledigten die Amateurschauspieler vom Brettken am Drögen Pütt selbst. Und nach der Generalprobe am Dienstagabend steht am Mittwoch die Premiere des Lustspiels „Der 31. November“ an. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ „Nein, die Veranstaltung findet nicht am 31. November statt.“ Wie oft die Mitglieder des Amateurtheaters Brettken am Drögen Pütt diesen Satz seit Bekanntgabe ihres neuen Stücks gesagt haben, wissen sie wohl selbst nicht mehr. „Der 31. November“ – ein Tag, der im Kalender vergebens gesucht werden kann – ist der Titel eines Lustspiels von Thomas Gehring, das die Laienschauspieler ab Mittwoch, 29. Juni, im Saal der Rastatt präsentieren werden.

Die Kulisse für das amüsante Stück, das in der „guten Stube“ der Familie Kröt spielt, steht seit Montagabend. Für den Aufbau des Mobiliars sowie der Wände und deren Gestaltung sind bei jeder Inszenierung die Schauspieler selbst verantwortlich – so auch diesmal. „Unterstützung bekamen wir von Tischlermeister Horst Schröder“, verrät Brettken-Mitglied Ilse Alexius. Der Fachmann stand beim Aufbau der großen Teile mit Rat und Tat zur Seite. Rastatt-Pächterin Anke Ahlers gab der Schauspielgruppe den Festsaal zwei Tage früher als sonst üblich frei. „Diese zwei Tage mehr haben uns beim Aufbau enorm geholfen“, weiß Ilse Alexius. „Wir hatten schon Jahre, da haben wir bis 24 Uhr die Kulisse aufgebaut und bis 5 Uhr morgens unsere Generalprobe durchgeführt.“

Das wird in diesem Jahr nicht der Fall sein. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, so dass die Generalprobe am Dienstagabend in aller Ruhe stattfinden konnte – so weit man davon bei einer Generalprobe überhaupt sprechen kann.

Und bevor sich am Premierenabend der Vorhang für den „31. November“ heben wird, bekommen die Darsteller von Make-up-Artist Lars Giesen Farbe ins Gesicht. „Er kommt extra aus Duisburg, um uns zu schminken – ehrenamtlich“, berichtet Brettken-Schauspieler Christian Schmidt. Eine weitere Unterstützung, über die sich das Amateurtheater besonders freut.

Auf der Bühne zu sehen sind: Christian Schmidt (Vater Adalbert Kröt), Heidi Bellmann (Mutter Gunda Kröt), Manuela Witt (Tochter Annemarie), Georg Alexander Fotiadis (Peter, Annemaries Mann), Ilse Alexius (Tante Erna), Michael Krüger (Erwin Leisetritt), Aykut Aggül und Andreas Schlenstedt (Möbelpacker), Frauke Römer und Marina Moldenhauer (die Nonnen Gerbera und Laudatia).

Neben der Premiere, die am Mittwoch um 20 Uhr beginnt, sind weitere Aufführungen für den 2. und 3. Juli, den 6. und 9. Juli sowie den 10. Juli geplant. Alle Aufführungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in Nachrodt ab sofort im Gasthaus Zur Rastatt und in der Post-Filiale Mothes, in Wiblingwerde bei Schreibwaren Dresel, in Altena in der Buchhandlung Katerlöh und in Lüdenscheid (Oberstadt) bei Schubidu. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. ▪ sr

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