"Für Landschafts- und Ortsbild eine tolle Entscheidung"

Amprion wird Planfeststellung für Variante Wiblingwerde-Ost beantragen

„Wiblingwerde spannungsfrei“ feiert den Erfolg.

Nachrodt-Wiblingwerde - „Das ist für das Landschafts- und das Ortsbild von Wiblingwerde eine tolle Entscheidung. Ich kann Amprion nur zu dieser konstruktiven Leistung gratulieren“, strahlt Matthias Lohmann und feiert an diesem Wochenende mit seinen Mitstreitern von „Wiblingwerde spannungsfrei“ einen großen Erfolg.

Denn: Für die geplante 380-Kilovolt (kV)-Höchstspannungsfreileitung im Gebiet der Gemeinde wird Amprion die Planfeststellung für die Variante Wiblingwerde-Ost beantragen.

Zu diesem Ergebnis kommt der Übertragungsnetzbetreiber nach einer umfassenden Varianten-Untersuchung. In Zusammenarbeit mit der Enervie Vernetzt GmbH konnte eine Leitungsführung auf einer gemeinsamen Mastreihe entwickelt werden. Die Variante Wiblingwerde-Ost beansprucht den Landschaftsraum mit weniger Leitungen und Maste als der Bau in der Bestandstrasse. Die Bestandstrasse kann in diesem Bereich zurückgebaut werden.

Die Variante Wiblingwerde-Ost hat zudem positive Auswirkungen auf das Landschaftsbild, da sie überwiegend in Tallage verläuft.

Amprion hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt, unter anderem mit Vertretern aus der Verwaltung und dem Bereich Umwelt- und Naturschutz. In enger Abstimmung mit der Enervie konnte die Gemeinschaftsleitung als bestmögliche Lösung herausgearbeitet werden. Projektsprecher Claas Hammes erklärt: „Im Ergebnis sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass die Variante Wiblingwerde-Ost die verträglichste Lösung darstellt.“

In der rund 4,8 Kilometer langen Variante Wiblingwerde-Ost soll zukünftig ein gemeinsames Mastgestänge die Stromkreise von Amprion und Enervie aufnehmen. Diese neue Gemeinschaftsleitung ersetzt die heutige Enervie-Leitung, sodass auf den Bau einer dritten parallelen Leitung verzichtet werden kann. Es wird also weiterhin bei zwei Mastreihen bleiben. Dadurch kann der Waldeinschlag so gering wie möglich gehalten werden. Die zweite vorhandene Mastreihe bleibt unverändert und trägt weitere Stromkreise von Enervie sowie der Deutschen Bahn.

Die Bürgerinitiative „Wiblingwerde spannungsfrei“ hatte immer das Ziel, die Realisierung der neuen Strom-Trasse auf der Bestandstrasse zu vermeiden und eine Trassenführung zu finden, die alle Belange bestmöglich berücksichtigt – auch diejenigen der Ost-Variante. „Es hat niemals Randale gegeben, es wurde nur konstruktiv und sachorientiert gearbeitet“, sagt Matthias Lohmann, der das jetzige Ergebnis als „wunderbar“ bezeichnet. „Wir sind von Anne Stamm beraten worden. Und was sie uns an Ratschlägen gegeben hat, war wirklich toll“, so Lohmann.

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