Laienspielgruppe findet neue Spielstätte und neuen Probenraum

Brettken-Betrieb geht weiter

„Heiße Bräute machen Beute“ hieß es im Jahr 2013. Das Stück kam beim Publikum prima an und bildet jetzt die Startrampe bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Im Frühsommer soll es losgehen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Für das Amateurtheater „Brettken am drögen Pütt“ geht es auf neuen Wegen weiter. Es gibt eine neue Spielstätte – und ein neues Probenlokal. Damit geht eine lange Durststrecke zu Ende.

Seit dem vergangenen Sommer hatten Dr. Michael Podworny und sein Ensemble nach einer neuen Wirkungsstätte gesucht. Jetzt ist man sich mit dem „Haus Lennestein“ einig geworden.

Im ehemaligen Restaurant Mythos an der Freiheitstraße in der Nachbarstadt – heute Begegnungszentrum – hat man zudem einen Probenraum gefunden. Im Frühsommer soll dann auch der Spielbetrieb nach langer Zwangspause wieder aufgenommen werden.

Dabei greift man auf ein Stück zurück, das sich im Jahr 2013 gut bewährt hat: „Heiße Bräute machen Beute“. Es handelt sich um eine Kriminalkomödie „mit einer Lawine von Nebeneffekten“, verspricht Michael Podworny. „Da kann man nicht wirklich etwas falsch machen.“ Zwei Rollen sind übrigens noch zu besetzen.

Die Ziele für den Neuanfang scheinen klar: „Wir müssen neues Publikum requirieren“, sagt Podworny. „Mit Publikum ist es doch wesentlich schöner“, beschreibt er den Hauptunterschied zur Probenarbeit. Die erste Probe für das neue und doch bewährte Stück hat am Montagabend stattgefunden – wie immer um 19.30 Uhr. Die Zeit hat sich als guter Kompromiss bewährt. Was dem Zehn-Personen-Ensemble noch fehlt, wären vielleicht ein paar neue Mitstreiter. Und ein Requisitenlager. Die Suche danach geht weiter. „Unter 100 Quadratmetern Fläche wird es schwierig“, beschreibt Dr. Podworny die Anforderungen. Auch sollte der Raum trocken sein, denn es sind viele Kostüme zu verstauen.

Gut 43 Jahre war das „Brettken” seit seiner Gründung 1975 – mit natürlich immer neu hinzugekommenen Ensemblemitgliedern – in Nachrodt-Wiblingwerde beheimatet. In jedem Jahr wurden üblicherweise zwei Stücke geprobt und aufgeführt: Im Sommer gab es eine erfrischende Komödie, in der Vorweihnachtszeit für die Kleinen ein Märchen.

Bühnenaufbau und Bühnendekorationen werden von den Mitgliedern vollständig, die Kostümierung größtenteils selbst erstellt – außer der Probenarbeit gibt es daher immer und für jeden genug zu tun.

Michael Podworny appelliert an mögliche Interessenten: „Jeder, der sich für eine Mitarbeit in unserer engagierten Gruppe als Darsteller oder auch für eine der vielen Tätigkeiten hinter den Kulissen interessiert (oder einfach nur neugierig ist), ist herzlich eingeladen! Auch das Alter sollte keinen Hinderungsgrund darstellen – in unserem Ensemble finden sich alle Altersgruppen vom Schüler bis zum Rentner. Und selbstverständlich sind uns Damen und Herren gleichermaßen willkommen!“

Für den Bühnenbau oder die Ausstattung mit Requisiten und Kostümen seien handwerklich-technische Vorkenntnisse natürlich hilfreich, so Podworny, aber keine zwingende Voraussetzung. Zum Mithelfen genüge am Anfang schon die Freude daran, „sich im Kreise Gleichgesinnter kreativ mit der vielfältigen Sache Theater zu beschäftigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare