Heiße Bräute machen Beute in der Rastatt

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Die Laiendarsteller des Brettken-Theaters – hier bei einer Aufführung im Jahr 2011 – feilen derzeit an einer Krimikomödie, die im Juli aufgeführt werden soll.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Ohne Moos nix los – Geld regiert die Welt. Das wissen auch Vivienne, Hedwig und Lisbeth, die stets gähnende Leere in ihrem Portemonnaie vorfinden. Sie sind die Protagonistinnen der Gaunerkomödie, die das Amateurtheater Brettken am Drögen Pütt in diesem Jahr aufführt.

„Heiße Bräute machen Beute“ heißt das Bühnenwerk von Rolf Salomon. Um sich mal wieder etwas Schönes leisten zu können, rauben die drei Freundinnen eine Bank aus. Allerdings müssen sich die laienhaften Bankräuberinnen bereits kurz nach der Tat mit ungeahnten Widrigkeiten herumschlagen. Und wie sollen sie Viviennes nichts ahnendem Ehemann erklären, dass die drei großen Müllsäcke, die im Flur stehen, auf gar keinen Fall in der Mülltonnen landen dürfen? Zu den hanebüchenen Ausreden, die Vivienne ihrem langsam misstrauisch werdenden Gatten auftischt, kommen dann noch unerwartete und höchst unerwünschte Besuche: Die stets neugierige Nachbarin schaut vorbei, ein dienstbeflissener aber ziemlich ahnungsloser Polizeikommissar stattet einen Besuch ab und dann ist da noch ein italienischer Ganove, der das Frauentrio zu erpressen versucht.

Fotostrecke von der Aufführung "Der 31. November" (2011):

"Der 31. November"

„Am Ende kommen alle einigermaßen ungeschoren davon. Deshalb könnte das Stück auch ,Das Glück ist mit den Doofen' heißen“, lacht Dr. Michael Podworny, der wieder Regie führt. In die Rollen der Bankräuberinnen schlüpfen Frauke Grömer, Manuela Witt und Birgit Schulte-Pinto, die neu im Ensemble der Laienschauspieler ist. In der Rolle von Viviennes Ehemann Erwin sehen die Zuschauer Horst Schröder, während Ilse Alexius als Nachbarin Frau Aschenbrenner auftreten wird. Michael Krüger steht als Guiseppe Attolini auf der Bühne, Michael Podworny selbst tappt als Kommissar von einer Fehlvermutung in die andere.

„Weil uns aus verschiedenen Gründen diesmal nicht so viele Schauspieler zur Verfügung stehen, haben wir uns gemeinsam für dieses Stück entschieden“, sagt Podworny, warum die Wahl auf den Drei-Akter mit nur sieben Mitwirkenden gefallen ist. Die Proben für die sechs Aufführungen im Juli laufen bereits seit Mitte Februar. Die Premiere ist für Mittwoch, 3. Juli, geplant, weitere Aufführungen soll es am 6., 7., 10., 13. und 14. Juli geben. Alle Aufführungen beginnen um 20 Uhr im Saal der Rastatt. Der Vorverkauf hat noch nicht begonnen. ▪ Volker Griese

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