In der Lennehalle wächst ein Märchenwald

Franziska Schröder verschaffte in dieser Woche der Drachenhöhle einen Neuanstrich. Der Autor des Stücks hat Raum für viele magische Orte geschaffen.  Foto: Hornemann

NACHRODT-WIBLINGWERDE ½ - Ein bezaubernder Märchenwald ist in den vergangenen Tagen in der Lennehalle herangewachsen. Das Amateurtheater Brettken am Drögen Pütt steckt noch bis zur letzten Minute in intensiven Vorbereitungen für die Premiere seines Winterstücks „Ein zauberhafter Märchenreigen“. Am Samstag, 7. Dezember, findet ab 17 Uhr die Erstaufführung statt.

Auch die kleinsten Darsteller tummeln sich schon im Kulissenaufbau, um sich mit ihren Spielorten vertraut zu machen. Madleen (8) und Melina (6) bestaunen den großen Echttannenwald, Franziska Schröder bemalt derweil das Innenleben der Drachenhöhle.

Es sind viele Requisiten herangekarrt und hereingeschleppt worden in dieser Woche. Das Hagener Stadttheater hat mit Fundusbeständen ausgeholfen. Die Inszenierung von Andreas Krolls Stück „Ein zauberhafter Märchenreigen“ erfordert Brunnen, Höhlen und natürlich viel Wald. Da wird gehämmert und geschraubt, gemalt und geleimt.

Fünf Aufführungen

„Ein zauberhafter Märchenreigen“ wird in der Lennehalle fünf Mal aufgeführt: Samstag, 7. Dezember, 17 Uhr Sonntag, 8. Dezember, 16 Uhr Mittwoch, 11. Dezember, 17 Uhr Samstag, 14. Dezember, 17 Uhr Sonntag, 15. Dezember, 16 Uhr Einlass ist jeweils eine Stunde vorher. Der Eintritt kostet 4 Euro für Kinder und Jugendliche, 8 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Familien (zwei Erwachsene, zwei Kinder). Im Vorverkauf gibt es Karten in Nachrodt bei Edeka Clever & Kantimm, in der Gaststätte Zur Rastatt und bei Post-Lotto Schmalenbach, in Wiblingwerde im Lebensmittelgeschäft Winkhaus und in Altena in der Buchhandlung Katerlöh.

Drei Märchen werden in einem Stück präsentiert. „Die versiegten Brunnen“, „Die drei Hexen“ und „Die falsche gute Fee“ werden auf 35 Metern Bühnenbreite präsentiert. Der Autor hat das Stück so geschrieben, dass zwischen den einzelnen Märchen keine Umbaupausen nötig sind. Nur die Darsteller müssen sich natürlich rasch umstellen können: Bis zu drei Rollen haben die Ensemble-Mitglieder übernommen. Den roten Faden in Form einer durchgehenden Erzählung liefert Frauke Römer.

Es soll natürlich nicht nur gut aussehen, sondern auch gut klingen, wenn das Brettken ab morgen in seine Wintersaison startet. Georg A. Fotiadis hat die Musik zum Stück geschrieben, so dass viele Passagen nicht nur gesprochen, sondern auch gesungen werden. Die Tontechnik muss darauf abgestimmt werden, denn auch die Zuschauer in der letzten Reihe sollen hören können, was auf der Bühne passiert.

Etwa 90 Minuten lang wird das Publikum mit einem magisch-musikalischen Theaterstück unterhalten. Weil das für ein sehr junges Publikum anstrengend sein kann, macht das Ensemble zwischendurch eine Pause. Dann gibt’s Waffeln und Heißgetränke zur Stärkung. - Ina Hornemann

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