Wir laden Sie ein zum Wandern: Auf Tour mit dem AK!

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Nachrodt-Wiblingwerde – Haben Sie Lust mit uns zu wandern? Wir laden Sie am 14. August zu einer Sommerrunde in Wiblingwerde ein. 

Lust auf eine Schnupperrunde auf einem uralten Rundwanderweg zwischen Wiblingwerde und Verserde? Dazu sind alle interessierten Bürger für Mittwoch, 14. August, eingeladen. Los geht’s um 14 Uhr am Dorfplatz Wiblingwerde. Dort startet die AK-Sommertour. 

Keine Sorge: Die Tour ist gut zu schaffen und etwa sieben Kilometer lang. „Wir können damit rechnen, etwa drei Stunden unterwegs zu sein. Wir wollen ja auch zwischendurch eine Pause machen“, sagt Siegfried Kruse. 

Die Wanderung ist ein Rundweg. Los geht es am Dorfplatz Wiblingwerde, im Uhrzeigersinn über Wörden, dann am Hang entlang Richtung Windräder nach Veserde. Von Veserde aus geht es über Hartmoll runter ins Becketal und dann auf der anderen Seite den Hang hinauf über die Heide zurück nach Wiblingwerde. Die AK-Wanderung verläuft auf dem Rundweg Nr. 14. Es ist einer der Wege, der auch nach der Reform noch Bestand haben wird. 

„Es ist eine schöne Runde mit Ausblick auf von Kyrill befreite Flecken, ganz spektakulär, aber auch mit meditativen Wegen durch den Wald“, sagt Siegfried Kurse und verspricht: „Das ist auch für Ungeübte zu schaffen.“ Es gibt ein steiles Stück während vom Hang zum Windrad hinauf, etwa 400 Meter lang. „Das ist am Anfang steil, dann aber ganz angenehm“, sagt der Experte. 

Siegfried Kruse begleitet die Tour

Gute Schuhe und eine Trinkflasche sollten die Wanderer mitbringen. Gewandert wird in einem gemäßigten Tempo bei Wind und Wetter. Im Anschluss ist eine Einkehr in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ geplant. Übrigens: 

Der Weg kreuzt zum Teil den alten Fabrikenpfad. Ein Stück des Wanderweges haben Arbeiter aus Wiblingwerde und Veserde im vorigen Jahrhundert genutzt, als sie ins Nahmer Tal mussten, wo die Industrie angesiedelt war. „Mittlerweile sind die alten Spuren kaum noch zu entdecken. Aber wir finden sie“, verspricht Siegfried Kruse. 

Dass Wandern nur etwas für ältere Semester ist, stimmt schon lange nicht mehr. Und wer nicht wandert, fährt mit dem Mountainbike. Ärger gibt es untereinander nicht, sagt der Experte. „Die meisten Mountainbiker verhalten sich vernünftig. Sie stochen nicht durch die Gegend. In der Regel ist es ein gutes Miteinander.“ Die Holzschilder als Wegweiser sind nur auf den ersten Blick verwirrend. Ortsunkundige denken, es könnten Hinweistafeln auf Hausnummern sein. 

Tatsächlich sind die Wanderwege nummeriert. Wie in Brenscheid zum Beispiel. „Überall, wo man solch einen Wegweiser findet, kann man losgehen“, sagt Siegfried Kruse. Die Nr. 28 ist die längste Strecke. Die rot-weiße Markierung findet man an Bäumen oder als Schilder. Das ist die Orientierung. Bei Abzweigungen gibt es auch Nummern. 

„Es kann passieren, dass bei Waldarbeiten Schilder verloren gehen. Der Wald lebt, es ist ja kein statisches Gebilde. Sollte das passieren, muss der Wanderer in die Karte schauen“, sagt Siegfried Kruse. Doch mittlerweile gibt es im Heimat- und Verkehrsverein ein großes Team, das sich um die Wanderwege kümmert. Dann wird natürlich auch nachmarkiert.

Anmelden zur Wanderung

Die Sommertour mit dem AK ist kostenlos, aber für die Planung wird um Anmeldungen gebeten – entweder per Telefon unter 0 23 52/91 87 23 oder per E-Mail an ak-nachrodt@mzv.net

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