Spektakulärer Abschied fällt aus

Alte Rastatt: Abriss verzögert sich

Die Rastatt wird in dieser Woche noch nicht abgerissen.
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Die Rastatt wird in dieser Woche noch nicht abgerissen.

Rund um den Abriss der alten Rastatt gibt es neue Entwicklungen. Die Arbeiten verzögern sich und der spektakuläre Abschied, der eigentlich geplant war, fällt ins Wasser.

Nachrodt-Wiblingwerde – Das Spezialeinsatzkommando (SEK) kommt nicht. Eigentlich wollten die Polizisten die abbruchreife Rastatt für eine Übung nutzen, haben dieses Vorhaben aber augenscheinlich verworfen. Und so gibt es keinen spektakulären Abschied von der Traditionsgaststätte mit vermummten Einsatzkräften.

Stellungnahmen

Trotzdem wird die Rastatt noch nicht in dieser Woche abgerissen. Das hat zwei Gründe: Das Gebäude muss noch entkernt werden. Holz, Kunststoffe und Teppiche müssen separat entsorgt werden. „Das ist zeitaufwendig“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding.

Zudem wurde der Abbruch beim Märkischen Kreis „angezeigt“, wie es im Behördendeutsch heißt. Unterschiedliche Behörden können nun noch zwei Wochen eine Stellungnahme zum Abbruch der Rastatt abgeben – zum Beispiel die Untere Wasserbehörde, die Untere Abfallbehörde, die Unteren Bodenschutzbehörde und die Immissionsschutzbehörde. „Möglich ist, dass wir Gutachten nachliefern oder besondere Vorkehrungen treffen müssen. Aber das steht noch in den Sternen“, so Dirk Röding.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass dort, wo der Rastatt-Biergarten war, einst eine Tankstelle stand. „Bei der Stilllegung damals war man in Umweltfragen noch nicht so weit. Allerdings haben wir im April ein Bodengutachten erstellen lassen. Da wurde nichts gefunden“, so Dirk Röding. Mit dem Abbruch der Rastatt ist die Firma Sigi Müller beauftragt.

Erst vor ein paar Tagen hatte der Kulturschock Abschied genommen.

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