"Frische Fotos" in der Idylle

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Freuen sich über die neue Infotafel: Karl-Heinz Tacke, Harald Laus, Walter Strüning, Siegfried Kruse, Folkart Becker, Dr. Christian Schulze und Rüdiger Hammel (von links) am Eingang des Waldlehrpfades.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ein Schlückchen Sekt für alle: Denn natürlich gibt es allen Grund zum Anstoßen: Herrlich sieht sie nämlich aus, die neue Tafel des Heimat- und Verkehrsvereins am Eingang des Waldlehrpfades Lohagen.

Die Tafel selbst gibt es schon lange. Seit 2009. Doch die Bilder waren längst vergilbt. Wetter und UV-Strahlung hatten der Tafel mächtig zugesetzt. Jetzt gibt es „frischen Fotos und neue Informationen“ – und ein jeder, der die Idylle am Lohagen sucht, wird automatisch schauen und staunen.

„Es ist ein Querschnitt dessen, was der Heimat- und Verkehrsverein so treibt“, sagt Dr. Christian Schulze, Vorsitzender des Vereins, über die neue Präsentation. Zu sehen ist beispielsweise eine Führung durch die Heimatstube mit dem Hochzeitszimmer und die gute Stube mit dem alten Ofen. Ebenso bebildert ist der Kornspeicher mit einem Klassenzimmer aus längst vergessenen Zeiten. Ein kleines Dankeschön ist auch versteckt: Heinz Kullmann, Urgestein und „Alterspräsident“, der den Heimat- und Verkehrsverein mit aufgebaut hat, ist auf einem Bild zu sehen.

 „Es soll dazu animieren, uns zu besuchen“

 Rüdiger Hammel, „Haus- und Hoffotograf“ des Heimat- und Verkehrsvereins, hat die Fotos gemacht. „Wir freuen uns, dass wir hier oben so eine exponierte Stelle haben, wo die Menschen geradezu mit der Nase draufgestoßen werden, dass es uns gibt“, schmunzelt Christian Schulze, der das Thema Werbung in eigener Sache nicht unterschätzen möchte.

Ein kleiner Infotext zum Heimat- und Verkehrsverein und Kontaktadressen schmücken die neue Tafel natürlich ebenso. „Es soll letztlich dazu animieren, uns zu besuchen, und/oder an den Aktivitäten teilzunehmen.“

Die Freude über das neue Schmuckstück ist übrigens vereinsübergreifend. „Jede weitere Attraktion hilft uns gegenseitig“, sagt Harald Laus, Vorsitzender des Hegering Altena, der mit Walter Strüning, stellvertretender Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, ebenso vor Ort war Karl-Heinz Tacke, Mitglied in beiden Vereinen. Den Waldlehrpfad hat der Hegering bislang auf weiten Strecken allein gepflegt. Das wird sich jetzt ändern. Tatkräftige Unterstützung ist in Sicht. „Es ist viel Arbeit, den Parcours zu hegen und zu pflegen. Wir freuen uns, dass wir uns jetzt verstanden wissen, dass der Jäger nicht nur Tiere tötet, sondern aktiven Umwelt- und Naturschutz leistet.“

Neue Wege werden unter anderem auch dadurch beschritten, dass in einem Leader-Projekt möglichst viele Vereine gemeinsam an einem Strang ziehen werden – wie es der Turnverein, der Bürgerbusverein und der Heimat- und Verkehrsverein schon längst das eine oder andere mal vorleben.

„Wir helfen uns gegenseitig“, freut sich Siegfried Kruse, der federführend mit Karl-Heinz Tacke die neue Tafel hergerichtet hat. „Zwei Tage haben wir hier mehrere Stunden gewerkelt“, so Siegfried Kruse. Eine gestrichene OSB-Platte im Hintergrund ist relativ hart im Nehmen und setzt die Fotos im Vordergrund gut in Szene. Natürlich gibt es auch eine neue Scheibe. Tatkräftig mitgeholfen hat auch Folkart Becker.

Übrigens: Im Schaukasten der Gemeinde auf dem Dorfplatz in Wiblingwerde stellt sich der Heimat- und Verkehrsverein ebenso vor – wenn auch wesentlich kleiner.

Fünf Hochzeiten und ein Christentum

 Neuigkeiten gibt es auch beim Thema Trauungen: Mittlerweile sind für dieses Jahr fünf Hochzeiten in der schönen Heimatstube gebucht.

Und die nächste Aktivität klingt spannend: Am 3. September steht ein Treffen mit allen christlichen Gemeinden aus Nachrodt-Wiblingwerde an. „Es soll nicht das Christentum von vorne erklärt werden“, sagt Dr. Christian Schulze. Vielmehr gehe es darum, dass sich alle kurz vorstellen und mehr voneinander erfahren. „Darauf freuen wir uns sehr.“

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