„Lenne lebt“: Trompeten-Echo in der Dümplerleie

Vertreter der Nachrodter und Wiblingwerder Vereine haben sich am Dienstagabend getroffen, um letzte Details für das Festwochenende unter dem Motto „Lenne lebt“ zu besprechen.Foto: Hornemann

Nachrodt-Wiblingwerde - Kurzfristig hat sich noch ein Programmpunkt für das Festwochenende „Lenne lebt“ ergeben: Die Warm-up-Veranstaltung am Samstagabend wird durch das Trompetenspiel von Ernst-Jörg Pühl gekrönt. Der Wiblingwerder wird von Klaras Höhe aus Trompete spielen und sanfte Musik über die Dümplerleie und das entstehende neue Rastatt-Umfeld legen.

Axel Boshamer gab das am Dienstagabend im Rahmen der letzten Vorbesprechung mit den beteiligten Institutionen in der Rastatt bekannt. Ab Samstagvormittag können sich alle Akteure zum Aufbau der Stände entlang der Lenne einfinden. Ab demspäten Nachmittag gibt es dann schon Programm: Gegen 17.15 Uhr werden die Bürgermeister den ersten Stopp ihrer Radtour an der Rastatt einlegen und sich mit einem kühlen Getränk erfrischen. Um 18 Uhr betritt das junge Comedytalent Jacqueline Feldmann die Truck-Bühne, um bis etwa 19.30 Uhr ihr Programm vorzustellen. Der Verein Kulturschock als Gastgeber lädt anschließend zur Disco am Fluss. In die ausklingende Partystimmung wird dann Ernst-Jörg Pühl gegen 22 Uhr mit seiner Trompete blasen.

Der Wetterbericht für das bevorstehende Festwochenende an diesem Samstag und Sonntag klingt vielversprechend. „Wir gehen trotzdem auf Nummer sicher“, erklärte Bürgermeisterin Birgit Tupat. Sollte es regnen und der ökumenische Open-Air-Gottesdienst am Sonntag (10.15 Uhr) nicht wie geplant mit Bierzeltgarnituren im Freien stattfinden können, kann die St. Josef-Kirche genutzt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollten alle Beteiligten ihre Zelte, Stände und Utensilien schon weitgehend installiert haben, damit während der Feier nicht noch gehämmert werden muss. Wasser- und Stromversorgung wird in dieser Woche geliefert. Die Vereine und Institutionen bewirten ihre Gäste mit Leckereien vom Grill und aus der Friteuse, außerdem gibt’s was Süßes, Wein und Kaltgetränke vom Bierpavillon. Die Männergesangvereine bringen im Laufe des Tages mehrere Ständchen, es gibt Schauübungen der Feuerwehr und Instrumentalmusik des Music Drum Corps of Sound und der Dudelsack-Band Fifty-Eights. Gegen 12.30 Uhr wird NRW-Bauminister Michael Groschek erwartet, der sich ein Bild von der Baumaßnahme im Umfeld der Rastatt machen will. Baustellenbetrieb wird er natürlich nicht vorfinden: Die Baumaschinen werden für das Festwochenende ausgelagert und am Holensiepen geparkt, damit Platz für das ,,Lenne lebt”-Fest ist. Dieser Umstand verknappt die ohnehin nicht großzügig gesäten Parkplätze im Festumfeld. Kleine Flächen sind an der Nachrodter Kurve, im Bereich der Moschee, am Dümpel und im Wendekreis Kirchstraße vorhanden. Vom Großparkplatz am Edeka-Markt shuttelt ein Bus die Festgäste zur Rastatt. Dort können die Besucher die vorhandenen Toiletten der Gaststätte nutzen. Auch die sanitären Anlagen im Jugendzentrum und in der Moschee können genutzt werden.

Sämtliche Fragen zum Aufbau und zur Versorgung, die sich bis Samstag kurzfristig ergeben, können noch in dieser Woche im Amtshaus mit Axel Boshamer geklärt werden. Am Samstag ist ab 9 Uhr ein Ansprechpartner der Gemeinde vor Ort, um die Mitwirkenden beim Aufbau zu unterstützen. Sorge, dass Vandalen oder Diebe sich über die Stände hermachen könnten, braucht niemand zu haben: Von Samstag, 23 Uhr, bis Sonntag um 8 Uhr wird ein Wachdienst eingesetzt, der das Festgelände hütet. - Ina Hornemann

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