Ärger um Volkstrauertag: Zentrale Feier steht

Für Wirbel sorgt der Volkstrauertag in Nachrodt-Wiblingwerde.
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Für Wirbel sorgt der Volkstrauertag in Nachrodt-Wiblingwerde.

Eine zentrale Gedenkfeier: daran hält die Gemeinde Nachrodt für den Volkstrauertag fest. Sie findet in diesem Jahr in Veserde statt. Im Vorfeld gab es schon Ärger um die Veranstaltung.

Nachrodt-Wiblingwerde – Viel Wirbel und Ärger gab es bereits im Vorfeld des Volkstrauertags in der Doppelgemeinde. Die Entscheidung des Rats, künftig nur noch eine zentrale Gedenkfeier – immer abwechselnd in Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde – pro Jahr auszurichten, hatte vor allem unter den Wiblingwerdern für Empörung gesorgt

Volkstrauertag: Zentrale Feier am Ehrenmal in Veserde

Trotz Widerstands bleibt es bei diesem Beschluss. Die offizielle und zentrale Feier findet in diesem Jahr am Sonntag, 15. November, am Ehrenmal in Veserde statt. Dort treffen sich Kirchengemeinden, Feuerwehr, Chöre, Vereinsvertreter und Bürger, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und zum Frieden zu mahnen.

Allerdings werden Bürgermeisterin Birgit Tupat und ihre Stellvertreter auch in Nachrodt und Wiblingwerde Kränze an den Ehrenmälern niederlegen (Nachrodt, 11.15 Uhr, Wiblingwerde 13 Uhr). Tupat hatte nun betont, dass es natürlich den Vereinen frei stehe, weitere, eigene Veranstaltungen zum Volkstrauertag in den Gemeindeteilen zu organisieren.

Bürgermeristerin: Weitere Feiern möglich

Wenn die Vereine und Verbände eine weitere Feierstunde planen, könnten sie „das gerne tun“, sagte sie. „Da wird dann auch die Feuerwehr teilnehmen.“ Die zentrale Veranstaltung beginnt am Sonntag, 15. November, um 12.15 Uhr (nach dem Gottesdienst der Kirche) am Ehrenmal in Veserde.

Neben der Kranzniederlegung und einer Gedenkrede gibt es musikalische Beiträge, unter anderem des Posaunenchors, des MGV Wiblingwerde und von Barbara Kreft

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