Abwasser: Altena und Nachrodt-Wiblingwerde gehen gemeinsame Wege

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Ums Abwasser kümmern sich die Kommunen künftig zusammen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Altena und Nachrodt-Wiblingwerde kümmern sich künftig zusammen um ihr Abwasser. Nur ein Detail schmeckt nicht allen.

Einstimmig grünes Licht aus dem Rat für die nächste interkommunale Zusammenarbeit: Nachrodt-Wiblingwerde und Altena gehen im Bereich Abwasserbeseitigung gemeinsame Wege. 

„Wir haben 2017 wieder Gespräche aufgenommen. Hintergrund sind die steigenden gesetzlichen Anforderungen, aber auch personelle Veränderungen bei der Stadt Altena und auch bei uns im Haus, um eine ganzheitliche Netzbewirtschaftung zu gewährleisten“, erläuterte Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Zehn Jahre sind manchem zu lang

Problematisch, so meinte Gerd Schröder als SPD-Fraktionsvorsitzender, ist die Zehn-Jahres-Frist. „Wenn das nicht funktioniert, sind wir zehn Jahre gebunden.“ Und weil die Gemeindeverwaltung diese Bedenken im Vorfeld auch hatte, „haben wir versucht, auf fünf Jahre zu reduzieren. 

Das ist aber nicht gelungen, da geht Altena nicht mit“, erklärte Bauamtsleiter Dirk Röding. Die Problematik bestehe darin, überhaupt einen Ingenieur zu finden, den die Stadt Altena einstellen möchte. 

Schwierige Personalsuche

„Und wenn man dann noch eine kurze Befristung bieten würde, wäre es noch schwieriger, jemanden zu finden.“ Wenig Bedenken Wenig Bedenken hat Michael Schlieck (CDU): „Wenn ich mir heute ein Auto kaufe, weiß ich auch nicht, ob ich morgen einen Kolbenfresser habe oder in zehn Jahren. Das Risiko muss man eingehen.“ 

Die Stadt Altena führt demnächst Ingenieurleistungen auch für die Gemeinde durch. Der neu einzustellende Bau- und Planungsingenieur soll unter anderem die Bauherrenfunktion bei Baumaßnahmen, die Erstellung von Generalentwässerungsplänen, die Unterstützung bei der Erstellung des Abwasser- und Niederschlagswasserbeseitigungskonzeptes und die Betreuung im Rahmen der Selbstüberwachungsverordnung übernehmen.

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