Abschied rückt näher: Pfarrerin Esch geht Ende März

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Pfarrerin Dr. Tabea Esch beim Neujahrsempfang.

Nachrodt-Wiblingwerde – Wenig zeit bliebt den Wiblingwerdern noch mit Pfarrerin Dr. Tabea Esch. Sie geht Ende März. Doch es gibt gute Neuigkeiten.

Die strukturellen Veränderungen in der Kirche machen sich bemerkbar. Die Zeit des Abschieds rückt näher. Am 1. April wird sich einiges für die Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde ändern. 

Dann verlässt Pfarrerin Dr. Tabea Esch die Gemeinde, dann ist die pfarramtliche Verbindung mit Hohenlimburg Geschichte. Vorerst wird vor allem der neue Altenaer Pfarrer Dr. Sadrack Djiokou für Wiblingwerde zuständig sein. Zumindest, bis ein Regionalpfarrer gefunden wurde, der dann 40 Prozent seiner Zeit in Wiblingwerde verbringen wird. 

Gottesdienste alle gesichert

Rainer Nowak, Vorsitzender des Presbyteriums, informierte im Rahmen des Neujahrsempfangs im Wiblingwerder Gemeindehaus die Mitglieder über den aktuellen Stand in Sachen Regionalgemeinde. „Wir gehen davon aus, dass Ende Februar die Stellenausschreibung fertig ist und veröffentlicht wird. Daran arbeiten wir derzeit.“ Das Wichtigste sei, dass die Gemeinde auch in der Zeit der Vakanz pfarramtlich versorgt ist. 

Über den Vertretungspool des Kirchenkreises Iserlohn seien bereits alle regulären Gottesdienste bis Juni besetzt. Für Veranstaltungen wie Beerdigungen und Hochzeiten sei neben Djiokou auch Pfarrer Ehrenfried Erbsch zuständig. 

Freundschaft zu Hohenlimburg erhalten

2019 hatten die drei evangelischen Kirchengemeinden Wiblingwerde, Nachrodt-Obstfeld und Altena entschieden, angesichts der sich verändernden kirchlichen Landschaftihre Zusammenarbeit zu vertiefen und auszubauen. Ziel ist es, trotz sinkender Gemeindegliederzahlen und der Reduktion von Pfarrstellen zukünftig in allen drei Kirchengemeinden eine lebendige Gemeindearbeit und Seelsorge langfristig zu erhalten. 

Für die Gestaltung und Umsetzung dieser Regionalgemeinde hat der Kirchenkreis die Besetzung einer zusätzlichen Pfarrstelle ermöglicht. Eine Freundschaft zu Hohenlimburg soll jedoch erhalten bleiben. Unter anderem wird der Musiksommer gemeinsam fortgeführt. Zudem werden die Konfirmanden weiterhin gemeinsam ins Konfi-Camp fahren. Pfarrerin Dr. Tabea Esch ist optimistisch: „Ich denke, es gibt auch weiterhin gegenseitige Besuche, sodass man in Kontakt bleiben kann."

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