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Müll: Bürger müssen mehr bezahlen

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Die Müllgebühren steigen
Die Müllgebühren steigen © Reiner Mroß/Digitalbild

Statt 156,62 Euro wie zunächst befürchtet und errechnet, werden die Kosten für einen 60-Liter-Abfallbehälter jährlich von 134,57 Euro in 2023 auf „nur“ 147,37 Euro steigen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Das geht aus der Vorlage für den „Gebührenhaushalt Abfallbeseitigung“ hervor, mit der sich die Ratsmitglieder am Montag, 12. Dezember, ab 17 Uhr während der Sitzung im Schlosshotel Holzrichter beschäftigen. Fakt ist: Für die Bürger wird die Abfallentsorgung teurer. Nur der Vergleich zu anderen Kommunen lindert den Kummer möglicherweise etwas. In der Stadt Wetter kostete bislang schon die 60-Liter-Restmüll-Tonne 140 Euro, die im wöchentlichen Wechsel mit der Bio-Tonne für zusätzlich 49,80 Euro abgefahren wird.

Behältergrößen

Zu den anderen Behältergrößen: 80 Liter-Tonne: demnächst in Nachrodt-Wiblingwerde 195,56 Euro; 120 Liter-Tonne: 291,64 Euro; 240 Liter-Tonne: 581,11 Euro; 360 Liter-Tonne: 872,95 Euro.

Energiepreise

„Kurzfristig wurden vom Zweckverband Zahlen für die endgültige Umlage 2021 mitgeteilt. Demnach wird es eine Erstattung von 38 101 Euro geben. Außerdem erhöht sich die Erstattung für den Mehrbedarf Personal-/Sachkosten um 15 000 Euro. Diese wurden einberechnet, sodass die Gebühren nicht so stark wie ursprünglich errechnet (+16,66 Prozent) steigen“, heißt es in der Vorlage für die Sitzung. Laut vorläufiger Aufschlüsselung und Verteilung der Verbandsumlage für das Haushaltsjahr liegt die Umlage für 2023 bei 914 105 Euro (+14,31 Prozent). Diese erhebliche Steigerung begründet sich unter anderem mit dem gestiegenen Umlageanteil zur Deckung des sonstigen Finanzbedarfs des ZfA (+19,28 Prozent), der mit den gestiegenen Energiepreisen zu erklären ist.  

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