Comedy-Newcomerin kommt zum „Lenne lebt“-Auftakt

Jacqueline Feldmann ist einer der erfolgreichsten Comedy-Newcomer Deutschlands. Am 16. August ist sie in Nachrodt zu sehen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Mit einem Comedy- und Musikabend wird der Aktionstag „Lenne lebt“ in Nachrodt bereits am Samstag, 16. August, eröffnet. Federführend ist an diesem Abend der Verein Kultur-Schock, der dafür sorgt, dass die Besucher am Ufer der Lenne unterhaltsame Stunden verbringen können.

In unmittelbarer Nähe der Rastatt wird dafür eine knapp 20 Quadratmeter große Bühne auf einem Lastwagenanhänger eingerichtet. Sie wird ab 18 Uhr der Comedian Jacqueline Feldmann und später einem DJ als Aktionsfläche dienen.

Jacqueline Feldmann aus Plettenberg ist eine der jüngsten und erfolgreichsten Comedy-Newcomer Deutschlands. Die 20-Jährige belegte beim RTL Comedy Grand Prix 2013 vor einem Millionenpublikum den dritten Platz, war Finalistin des NightWash Talent Award 2012, gewann die Comedy Slams in Trier und Düsseldorf und spielt regelmäßig in renommierten Mix-Shows wie Quatsch Comedy Club, NightWash und Komische Nacht. Sie erklärt mit Witz und Klappe ihre Welt und erreicht das Publikum mit frechem, jugendlichem Charme. Unter anderem spricht sie über ihren typischen Alltag als Teenager und „Ghetto-Bitch“. Die Plettenbergerin hält nächtlichen Wildwechsel für eine Mutprobe von Reh-Gangs, berichtet von ihren abenteuerlichen Erfahrungen nach einem Autounfall mit Polizei und Sexshop und enttarnt Google Street View als Hilfestellung für exzessive Computerspieler, die sehen wollen wie sich ihr Stadtteil verändert hat, seitdem sie das letzte Mal das Haus verlassen haben.

Auf Jacqueline Feldmann, die schon mit Comedystars wie Cindy aus Marzahn, Markus Krebs und Sascha Korf zusammengearbeitet hat, ist der Verein Kultur-Schock durch Zufall gestoßen. „Wir haben bei Youtube ein Video von ihr gesehen und waren sofort begeistert. Das war einfach Klasse“, berichtet der Kultur--Schock-Vorsitzende Ronny Sachse. Dass ausgerechnet jetzt der „Lenne lebt“-Tag vor der Tür und die junge Künstlerin nun dort auftreten wird, sei dagegen Zufall. „Wir hätten sie ganz bestimmt auch ohne diese Veranstaltung verpflichtet“. sagt Sachse mit Blick auf die regelmäßigen Comedy-Veranstaltungen von Kultur-Schock.

Auch von Seiten der Künstlerin war das Eis offenbar schnell gebrochen. „Wir haben bei ihrer Agentur angefragt und schon eine halbe Stunde später das grundsätzliche Okay bekommen“, erzählt Ronny Sachse. Die Formalitäten zogen sich dann zwar noch eine Weile hin, doch in dieser Woche konnte Kultur-Schock endlich vermelden, das alles unter Dach und Fach ist.

Jacqueline Feldmann, die Ende März auch schon in Altena aufgetreten ist und hauptberuflich als Finanzwirtin arbeitet, wird am 16. August ab 18 Uhr auf der Bühne stehen und das Publikum etwa eine Stunde lang unterhalten. Nach einer kurzen Umbaupause wird dann ein DJ Musik auflegen, zu der die Besucher am Lenneufer bis etwa 22 Uhr feiern können. Dazu werden Kultur-Schock-Mitglieder kühle Getränke ausschenken und Leckeres vom Grill anbieten. Der Eintritt zum Auftaktabend von „Lenne lebt“ ist übrigens frei. „Unsere Kosten hoffen wir durch die Einnahmen aus der Restauration decken zu können. Deshalb hoffen wir auch auf gutes Wetter und natürlich auf viele Besucher“, erklärte Ronny Sachse.

Der eigentliche Aktionstag „Lenne lebt“, findet dann am Sonntag, 17. August, statt. Er beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst an der Rastatt. Anschließend werden zahlreiche Vereine aus der Gemeinde bis zum späten Nachmittag ein buntes Programm für die ganze Familie gestalten. Auch an diesem Tag ist der Eintritt zur Festmeile zwischen Rastatt und Nachrodter Brücke selbstverständlich frei. - Volker Griese

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare