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A45-Desaster hat Folgen für Nachrodter Nadelöhr

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Der Hang oberhalb der B236 in Nachrodt wird mit Netzen gesichert.
Der Hang oberhalb der B236 in Nachrodt wird mit Netzen gesichert. © Fischer-Bolz, Susanne

Die Netze werden derzeit auf dem Hang oberhalb der B236 angebracht. Wie es danach mit dem Nachrodter Nadelöhr weitergeht, ist unklar. Der Neubau der A45-Brücke bei Lüdenscheid könnte sich auf das Projekt auswirken.

Nachrodt-Wiblingwerde - Richtig schön anzusehen ist die Hangsicherung zwischen ehemals Rastatt und ehemals Böhland eigentlich nicht. Die aufliegende Bauweise der Netze hat das Ziel, Steine und Felsen zurückzuhalten. Der gerodete Hang an der B 236 wird noch komplett eingenetzt.

Wie es danach weitergeht, steht aber noch nicht fest. Die Felsnase müsste eigentlich unter einer drei- bis viermonatigen Vollsperrung der Ortsdurchfahrt gesprengt werden. Doch nachdem nun klar ist, dass die A 45-Brücke bei Lüdenscheid abgerissen und neu gebaut werden muss, wird auch über den Nachrodter Hang neu diskutiert.

„Ob und welche Baumaßnahmen gestoppt oder geschoben werden, gehört zu den unzähligen Fragen, die jetzt geklärt werden müssen“, so Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW. 

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