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A45-Ausweichstrecke: Probleme mit der Verkehrssicherheit in Veserde

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Von: Markus Wilczek

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Anwohner Patrick Hamm zeigt der Kreistagsabgeordneten Petra Triches (UWG) die verkehrstechnisch problematische Kurve auf der K 24 in Veserde.
Anwohner Patrick Hamm zeigt der Kreistagsabgeordneten Petra Triches (UWG) die verkehrstechnisch problematische Kurve auf der K 24 in Veserde. © UWG

Die problematische Verkehrssituation an der Kreuzung Hohenlimburger Straße/Wiblingwerder Landstraße/Deierter Weg in Veserde wird Thema im nächsten Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises.

Die UWG-Kreistagsfraktion hat einen entsprechenden Antrag gestellt und damit die Verwaltung zugleich auch beauftragt, Maßnahmen zur Verkehrssicherung zu entwickeln.

Die Kreuzung der K 24 werde der A 45-Sperrung vermehrt als Ausweichstrecke – insbesondere durch den überörtlichen Verkehr – genutzt, teilt die UWG mit. Durch sich verengende und teilweise fehlende Fußgängerwege seien die Fußgänger dazu gezwungen, die Straßenseite an der Kreuzung zu wechseln. „Hinzu kommen Schulkinder, die teilweise die Bushaltestellen auf der anderen Straßenseite erreichen müssen. Diese Fußgängerwege werden durch die enge und nicht einsehbare Kurve jedoch regelmäßig als Ausweichmöglichkeit durch Fahrzeuge“, heißt es im Antrag der UWG, die deshalb Probleme in Sachen Verkehrssicherheit sieht.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen

„Durch die Sperrung der Rahmedetalbrücke und der B 236 in Nachrodt kommt es an der Kreuzung zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, was die Verkehrssicherheit weiter gefährdet“, sagt Petra Triches, heimische Kreistagsabgeordnete der UWG und Initiatorin des Antrags der Wählergemeinschaft. Anwohner hatten sie auf das Problem aufmerksam gemacht.

Bisherige Maßnahmen seien nach Aussagen der Anwohner nicht ausreichend. Der an der Kreuzung befestigte Verkehrsspiegel leiste laut UWG nur einen geringen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da zum Beispiel der Deierter Weg nicht einsehbar sei. Deshalb soll nun die Kreisverwaltung tätig werden und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit entwickeln. „Möglichkeiten könnten hier eine Tempo-30-Zone, Beschilderungen oder bauliche Maßnahmen sein, die sowohl die Sicht für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen, als auch die Autofahrer davon abhalten, die Fußgängerwege als Ausweichmöglichkeit zu nutzen“, so die UWG.

Ausschuss tagt am 24. Mai

Der Antrag wird im kommenden Bau- und Straßenausschuss am Dienstag, 24. Mai, besprochen. „Wir hoffen, dass die Kreisverwaltung dem Wunsch der betroffenen Anwohner nachkommt, indem sie sich der Problematik an der K 24 in Veserde annimmt“, macht Petra Triches deutlich.

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