Bundesstraße nach Unfall zeitweise gesperrt

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Auf etwa 5000 Euro schätzte eine Polizeisprecherin den Schaden, der bei diesem Unfall vor dem Amtshaus entstanden ist. Die Aufräumarbeiten hatten lange Staus in beide Fahrtrichtungen zur Folge.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Der Hergang des Unfalls, der sich am Mittwochmittag vor dem Amtshaus ereignet hat, gibt der Polizei noch Rätsel auf. Fakt ist aber, dass die Kollision eines Autos mit einem Lastwagen für lange Staus gesorgt hat. Die Bundesstraße war etwa eine halbe Stunde komplett und eine weitere Stunde halbseitig gesperrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 12.20 Uhr, als eine 85-jährige Autofahrerin aus Schalksmühle von der Schmidtstraße in den fließenden Verkehr auf der Hagener Straße fuhr. Ob sie – verkehrswidrig – nach links abbiegen oder die Bundesstraße überqueren wollte, oder ob sie in der Situation ganz einfach den Überblick verloren hat, darüber kann die Polizei derzeit nur spekulieren. Fest steht nur, dass die Seniorin mit ihrem schwarzen Golf auf die Bundesstraße gefahren ist und dort mit einem von rechts heranfahrenden Lastwagen zusammenstieß. Nach Einschätzung der Polizei ließ sie dem Lastwagenfahrer keine Chance, die Kollision noch zu verhindern.

Unfall auf der B236

Bei dem Zusammenstoß wurde nicht nur der Golf der 85-Jährigen schwer beschädigt, auch die Zugmaschine des Lastzuges wurde in Mitleidenschaft gezogen: Der Kraftstoffzusatz wurde beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit sieben Einsatzkräften und drei Fahrzeugen angerückt war, um die Unfallspuren zu beseitigen, musste Teile des Lastwagens demontieren, um an den beschädigten Tank heranzukommen. Erst danach konnte sein Inhalt in andere Behälter umgepumpt werden.

Das alles nahm geraume Zeit in Anspruch. Immerhin war es den Feuerwehrleuten schnell gelungen, das beschädigte Auto der Schalksmühlerin in die Bucht einer Bushaltestelle zu schieben, die ausgelaufenen Betriebsstoffe mit Bindemittel abzustreuen und damit zu gewährleisten, dass der Verkehr, der sich mittlerweile auf einer Länge von etwa drei Kilometern gestaut hatte, halbseitig an der Unfallstelle vorbeifließen konnte. Bis auch die beschädigte Zugmaschine des Lastwagens abgeschleppt wurde, verging aber noch eine weitere Stunde. Erst um 13.50 Uhr konnte die Polizei die Bundesstraße wieder vollständig freigeben.

Unfallbeteiligte bleiben unverletzt

So spektakulär das Unfallgeschehen auch anmutete und so gravierend auch die Folgen für die übrigen Verkehrsteilnehmer waren – die direkt Beteiligten kamen ohne Verletzungen davon. Während dem Lastwagenfahrer überhaupt nicht zugestoßen war, musste auch die 85-Jährige nur kurz im Rettungswagen vor Ort behandelt werden. Dabei wurde festgestellt, dass sie den Unfall unverletzt überstanden hatte. Von ihrem Hund, der im Auto mitgefahren war, kann man das nicht behaupten. Der Vierbeiner erlitt bei dem Zusammenprall aber auch nur eine kleine Platzwunde. - Volker Griese

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