24-Stunden-Übung bringt Wehr an die Grenzen

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Alles simuliert: Ein Gebäudebrand, in dem ein Aufzug streikte und eine Person befreit werden musste.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ 24 Stunden im Einsatz. Diesen hohen körperlichen Einsatz bei der ersten 24-Stunden-Übung der Wehr merkte man den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde schon ein wenig an. Doch alles in allem: Die Übung zeigte auch, wie gut das Team aufgestellt ist.

24-Stunden-Übung der Feuerwehr

Simuliert wurde eine Katastrophenlage, wie sie zuletzt 2007 Orkan „Kyrill“ verursachte. Unterstellt wurden starker Sturm, starker Regenfall und auch ungewöhnlich starke Gewitter. Daher ging es auch am Samstag, 20. Juli, darum, umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen. Ferner musste Hilfe bei einem durch eine starke Windboe entstandenen Verkehrsunfall geleistet werden. Darüber hinaus musste eine kollabierte Person aus einem stecken gebliebenen Aufzug – ausgelöst durch einen Blitzschlag - befreit werden.

Aufgrund des starken Regenfalles drang Wasser in Keller ein, die dann leer gepumpt werden mussten. Das war noch eine der leichtesten Übungen. Denn der Tag – und auch die Nacht auf Sonntag - wurde im Wortessinne lang für die beteiligten Blauröcke. Sie kämpften gegen Naturgewalten die außergewöhnlich gut in Szene gesetzt waren. Womit die Wehrleute jedoch ebenfalls zu „kämpfen“ hatten, war das – zugegebenermaßen lang ersehnte- gute Wetter.

Doch sowohl bei der Bergung der Unfallopfer und ihrer Erstversorgung durch die Blauröcke als auch beim Befreien der eingeklemmten Person im Aufzug: Die Wehrleute zeigten den hohen Stand ihres Ausbildungsstandes.

Am Ende wusste alle, was sie getan hatten: Denn das Tragen der Schutzanzüge ist bei diesen Temperaturen schon eine enorme Belastung. Und dass Tragen der Maske ist schon bei kühler Witterung schweißtreibend.

Komplette Übungsanalyse und Fazit am Dienstag in der Printausgabe.

Hartwig Bröer

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