Nach Hochwasser

K 24 gesperrt: Hinweise fehlen

Die Sperrung der K 24 nach Hohenlimburg wird erst an den Windrädern in Veserde angezeigt.
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Die Sperrung der K 24 nach Hohenlimburg wird erst an den Windrädern in Veserde angezeigt.

Die K24 ist seit rund drei Wochen gesperrt. Das Hochwasser hat Schäden an der Kreisstraße zwischen Veserde und Hohenlimburg angerichtet. Doch es fehlen Hinweise auf die Sperrung. Das sorgt für Unmut am Honsel.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es ist ein Trauerspiel besonders für alle Veserder: Die K 24 ist immer noch gesperrt. Es führt kein Weg nach Hohenlimburg. Seit drei Wochen fährt auch kein Linienbus. Viele Veserder besuchen Ärzte in Hohenlimburg, gehen dort zum Einkaufen. Für sie ist die K 24 eine wichtige Verbindung „zur Außenwelt“. Entsprechend groß ist der Unmut. Auch, weil niemand weiß, wie es weitergeht.

Ein weiteres Problem: Weit und breit gibt es kein Hinweisschild für die Sperrung der K 24 – nicht an der L692 und auch nicht in Veserde selbst. Erst an den Windrädern können die ortsunkundige Autofahrer erkennen, dass es auf der K 24 nicht weitergeht. Dort müssen sie dann drehen.

Ortskundige nutzen kleinen Weg: „Honsel ist eine Autobahn“

Manche nutzen dann den kleinen Honsel, eigentlich ein besserer Feldweg, und fahren selbst mit Wohnwagen im Schlepptau Richtung Letmathe. „Der Honsel ist eine Autobahn“, heißt es in den sozialen Medien, wo sich Bürger gegenseitig ihr Leid klagen. „Und blöderweise denken viele, sie könnten mit mindestens 80 km/h bei uns durchs Dorf brettern.“

Zwei Nachrichten gibt es auf Anfrage vom Märkischen Kreis zur K 24: „Die Abstimmung mit der Straßenmeisterei Hagen für zusätzliche Hinweisschilder läuft“, verspricht Alexander Bange, Pressesprecher des Kreises, baldige Abhilfe. Sinnvoll wäre es, die Sperrung bereits an der Einmündung Wiblingwerde anzukündigen.

K24: Starttermin für Sanierung steht

Auch ein Ende der Sperrung ist in Sicht. Das seitens des Kreises beauftragte Tiefbauunternehmen beschafft aktuell Material, um die durch Tief Bernd verursachten Schäden zu beheben. Es gibt Unterspülung in Böschungsbereichen, so dass die Fahrbahn teilweise unterhöhlt und unterspült ist. Mit den Bauarbeiten wird Stand heute am Montag, 9. August, begonnen. „Ziel ist es, die Straße zu Beginn des neuen Schuljahres freigeben zu können“, sagt Alexander Bange.

Bis dahin endet die Linie 539 der Hagener Straßenbahn AG in Hohenlimburg am Kronenburgplatz, da nach Veserde/Wiblingwerde natürlich auch kein Bus fahren kann.

Auch die Wendeschleife Regenbogenschule kann derzeit nicht angefahren werden, weil diese durch Schlamm und Geröll blockiert ist. Dagegen meldet die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG), dass alle Busse nach normalem Fahrplan fahren.

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