Die Notfalldosen sind da

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Bürgermeisterin Birgit Tupat (2.v.r.) freut sich mit den Sponsoren über 2000 Notfalldosen

Nachrodt-Wiblingwerde -  Die Notfalldosen sind da – 2000 Stück, die ab sofort im Bürgerservice im Amtshaus und in den beiden Apotheken (kostenlos) zu haben sind.

Aber auch der Bürgerbusverein (50 gekauft) , der Heimatverein (50) , die KFD Nachrodt (Spende) und die ev. Kirchengemeinde Wiblingwerde (300 gekauft) werden die SOS-Dosen verteilen. Die Initiative der Bürgermeisterin Birgit Tupat und der Feuerwehr ist auf ein riesiges Echo gestoßen. „Es ist total genial, was man in kürzester Zeit auf die Beine stellen kann“, strahlte Birgit Tupat.

 2760 Euro haben die Notfalldosen gekostet. Und das Beste: Es haben sich so viele Sponsoren gefunden, dass die Kosten gedeckt sind. Die Aktion wird unterstützt von den Hauptsponsoren Lars Wygoda (Provinzial), Frank Lewerenz (Zurich) und Frank Figge (Allianz) sowie von der Praxis Falterbaum, vom Kulturschock, von der SPD, der Jugendabteilung der Sportvereinigung Nachrodt und durch Spenden von Privatpersonen.

Wie wichtig die Notfalldosen sein können, machte Gemeindebrandmeister Michael Kling deutlich: „Wir hatten im vergangenen Jahr allein 14 Fälle, bei denen Menschen hinter verschlossenen Türen gerettet werden mussten. Und dann suchen wir natürlich nach dem Medikamentenplan und anderen wichtigen Informationen.“

Noch vor fünf Jahren seien solche Situationen die Ausnahme gewesen. Aber die Gesundheitsreform und die Tatsache, dass es immer mehr alleinstehende Menschen gebe, wirke sich aus. Und früher, so Kling, war es Usus, dass der Nachbar einen Schlüssel hatte. „Das würden wir uns wieder mehr wünschen.“

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