Kleines Paradies für Bienen am Waldlehrpfad

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Die Initiatoren überzeugen sich vor Ort vom Erfolg der Aussaat. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Auf rund 1000 Quadratmetern ergänzt jetzt eine Wiese mit Korn- und Ringelblumen, mit Kamille und anderem guten Gewächs den Waldlehrpfad am Lohhagen. Es bietet sich ein außergewöhnlich hübsches Bild.

Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Westfälisch-Lippischen Imkerbund, dem Hegering und der Gemeinde. Die Fläche wird ein Teil des „Netzwerks Blühende Landschaft“ und wurde mit drei Saatmischungen angesäht: „Schattensaum“, „Wärmeliebender Saum“ und „Schmetterlings- und Wildbienensaum“.

Vom Erfolg der Aussaat haben sich am Dienstagnachmittag die Initiatoren Ulrike und Gregor Rohlmann (Obleute für Naturschutz im Imkerverband), Karl-Heinz Tacke, Harald Laus als stellvertretender Vorsitzender des Hegerings sowie Bürgermeisterin Birgit Tupat und René Hülle vom Bauhof überzeugt. Auch auf gemeindeeigenem Grund gibt es nämlich mittlerweile einige derart bepflanzte Flächen: Sie liegen in Wiblingwerde, aber auch in Nachrodt selbst. Weitere, etwa an der Sekundarschule oder am herrenlosen Hang entlang der Ehrenmalstraße könnten je nach Möglichkeit dazu kommen, dachte die Bürgermeisterin laut nach.

Die Fläche am Waldlehrpfad – vor vielen Jahren befand sich hier ein Sportplatz – musste mit gehörigem Arbeitsaufwand hergerichtet werden, berichtete Karl-Heinz Tacke. Sinn des Vorhabens ist es, in einem Verbund aus Landwirtschaft, Gemeinden aber auch Privatleuten dafür zu sorgen, dass ein wachsendes Nahrungsangebot für die Schar der Blütenbestäuber aus Bienen, Hummeln, Schmetterlingen & Co geschaffen wird. Insbesondere für wilde Bienen sei das schlicht überlebenswichtig, berichtete gestern Ulrike Rohlmann. Sie freut sich, dass dieses Projekt immer mehr Verbreitung im Sauerland findet. ▪ tk

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