Gäste bleiben im Landhaus Stottmert durch Baustelle aus

K6 zwischen Stottmert und Versetal (L694) noch für eine Woche gesperrt

+
Die Vollsperrung der K6 zwischen Stottmert und dem Versetal (L694) wird voraussichtlich in einer Woche wieder aufgehoben.

Herscheid - Es ist nur ein Stück von 400 Metern, auf dem die K6 zwischen Herscheid und dem Versetal gesperrt ist. Für das Landhaus Stottmert hat dieses Stück jedoch eine große Bedeutung. Denn damit ist der Hauptzufahrtsweg für jene Gäste blockiert, die von der Fürwiggetalsperre oder aus Lüdenscheid kommen – und das macht sich bemerkbar.

„Am Anfang war es noch nicht so schlimm“, sagt Inhaberin Magdalena Kowall. „Aber seit zwei Wochen ist es besonders stark zu spüren. Letzten Freitag war ich alleine mit zwei Gästen hier“, berichtet sie gegenüber der Heimatzeitung.

Zum Mittagessen und abends sei die Situation noch erträglich. Viele Gäste würden reservieren und Magdalena Kowall kann diese Telefonate nutzen, um über die Sperrung und die teils schwer zu verstehende Umleitungs-Beschilderung informieren. Bei der Kaffeezeit am Nachmittag mache sich die Sperrung jedoch sehr stark bemerkbar. Normalerweise ist der Weg von der Fürwiggetalsperre zum Landhaus ein Katzensprung. Jetzt nicht mehr.

„Viele haben keine Lust, für den Kaffee die Umleitung zu fahren“, schildert Magdalena Kowall. Das ist nur allzu verständlich: Die Gäste müssten anstatt einer Strecke von nicht einmal einem Kilometer einen Umweg von rund 16 Kilometern über die L696, die Valberter Straße, den Dorfkern von Herscheid und die andere Seite der K6 bis nach Stottmert fahren.

In Magdalena Kowalls Landhaus Stottmert bleiben derzeit vor allem nachmittags die Gäste aus.

Als ob die Sperrung an sich nicht schon schlimm genug wäre, ärgert sich Magdalena Kowall darüber hinaus über die mangelnde Kommunikation. Dass die Sperrung nun länger andauern sollte, als die anfangs geplanten sechs Wochen, habe sie durch Zufall von der Feuerwehr erfahren – und nicht etwa von der ausführenden Firma, wie es hätte sein sollen.

Immerhin gibt es jetzt gute Nachrichten: Die Sperrung, die nach neuester Meldung bis Ende des Monats vorgesehen war, könnte nun doch schon früher wieder aufgehoben werden. „Voraussichtlich in einer Woche werden die Arbeiten abgeschlossen“, sagte Andreas Berg von Straßen.NRW im Gespräch mit der Heimatzeitung. Er wies aber darauf hin, dass es immer zu Unwägbarkeiten kommen könne.

In dieser Zeit sollen die Schutzplanken angebracht werden, ohne die die Straße nicht wieder freigegeben werden kann. Zuvor waren Böschungsarbeiten nötig, bei denen viel Erdreich abgetragen wurde, um den Grund wieder vernünftig aufzubauen. Zudem wurde die Tragschicht sowie die Asphaltschicht in kompletter Breite erneuert.

Magdalena Kowall jedenfalls sehnt schon den Tag herbei, an dem die Straße endlich freigegeben wird – je eher, desto besser für sie und ihren Betrieb.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare