Verletzter wird in Köln versorgt

War es ihr Hund? Polizei findet mögliche Verursacherin des schweren Radunfalls

Auf der Straße In der Mark hat sich am Dienstagnachmittag der Unfall ereignet, bei dem ein 30-jähriger Radfahrer schwere Kopfverletzungen erlitt.
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Auf der Straße In der Mark hat sich am Dienstagnachmittag der Unfall ereignet, bei dem ein 30-jähriger Radfahrer schwere Kopfverletzungen erlitt.

Nach seinem schweren Sturz auf der Straße In der Mark wird der 30-jährige Radfahrer im Krankenhaus versorgt. Die Polizei ermittelt indes. Es gibt eine erste Vermutung, wie es zu dem Unfall gekommen sein könnte.

Herscheid – Der 30-jährige Mann, der am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr mit seinem E-Bike auf der Straße In der Mark gestürzt war, wird im Uniklinikum Köln-Merheim behandelt. Über seinen Gesundheitszustand kann die Polizei keine Angaben machen.

Bei dem Sturz hatte sich der Radfahrer schwere Kopfverletzungen zugezogen und war mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen worden. Nach Erkenntnissen der Polizei trug er keinen Helm.

Unklar ist weiterhin, wieso der Mann auf der Gefällestrecke zu Fall kam. Ein Zeuge habe der Polizei von einer jungen Frau berichtet, die sich mit ihrem Schäferhund an der oberen Jahnstraße aufgehalten haben soll.

Möglicherweise könnte der Hund dem Radfahrer in den Weg gesprungen sein. Kurze Zeit später soll die Frau nicht mehr zu sehen gewesen sein. Die Polizei leitete eine Nahbereichsfahndung ein, bei der die 36-jährige Herscheiderin ausfindig gemacht wurde.

Damit ist die Polizei zwar einen Schritt weiter, sucht aber noch immer nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. „Die Frau könnte eine Verursacherin des Unfalls sein. Wir müssen aber einen Nachweis der Tat führen“, betont Polizeisprecher Marcel Dilling.

Im Raum stehen der Tatvorwurf der Unfallflucht und der fahrlässigen Körperverletzung.

Zeugenaufruf

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sollten sich unbedingt bei der Polizei Plettenberg melden, Telefon (0 23 91) 9 19 90.

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