Auszeichnung ehrt Ehrenamtliche

Demokratie lebt von Wahlen - und für Wahlen braucht man Helfer

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Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Bärbel Sauerland überreichten Urkunden an Wahlhelfer im gesamten Gemeindegebiet, wie hier im Wahllokal in Hüinghausen.

Herscheid – 5 668 Herscheider hatten gestern die Möglichkeit, ihre Stimme bei der Europawahl abzugeben. Doch damit alle Wahlberechtigten ein Kreuzchen vor Ort machen können, werden auch zahlreiche Helfer gebraucht.

Diese zu finden, würde immer schwieriger, macht Bürgermeister Uwe Schmalenbach deutlich: „Die Gemeindeverwaltung ist froh, dass wir jedes Mal genug Leute finden. Selbst nach Reduzierung der Wahlbezirke werden in Herscheid rund 100 Wahlhelfer benötigt.“ 

Allein elf Wahlvorstände mit jeweils sieben bis acht Mitgliedern waren am Sonntag tätig. Umso wichtiger erscheint es vor diesem Hintergrund, den Einsatz der vielen freiwilligen Kräfte entsprechend zu belohnen. Denn sich ehrenamtlich als Wahlhelfer zu engagieren, sei nicht selbstverständlich. 

Aus diesem Grund gibt es inzwischen für jeden Wahlhelfer eine Urkunde. Verteilt wurde die besondere Auszeichnung in allen Herscheider Wahllokalen von Gemeindeoberhaupt Schmalenbach und Fachbereichsleiterin Bärbel Sauerland. Für all’ jene Personen, die zuletzt regelmäßig bei Wahlen im Einsatz waren, gab es sogar eine Ehrennadel. 

„Die Bundesregierung erkennt ihr Engagement an und diesem Dank können wir uns nur anschließen. Denn die Demokratie lebt von Wahlen“, lobte der Bürgermeister alle Beteiligten. 

Hocherfreut über die Ehrung war auch Katharina Richter, die als Wahlhelferin in der Hüinghauser Grundschule fungierte. Und warum macht sie mit? „Für mich ist es die Pflicht eines guten Bürgers“, findet sie und ihre Kollegin Liane Haase ergänzt: „Wählen ist wichtig und dies geht nicht ohne das Ehrenamt.“ 

Seit mehr als zehn Jahren sind die Beiden genau wie Britta Borggräfe schon bei Wahlen im Einsatz. Zusammen bildeten sie erneut ein eingespieltes Trio. In der Regel könnten sich vor der Stimmabgabe alle Bürger richtig ausweisen, aber es mussten auch schon Wähler nach Hause geschickt werden. „Zum Beispiel hatte mal ein Mann nur einen 50 Jahre alten Personalausweis dabei, der längst abgelaufen war. Er konnte zum Wählen nicht zugelassen werden.“ 

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