„Zeichen setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden“

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Am Ehrenmal auf dem Friedhof versammelten sich viele Herscheider zum Abschluss der Gedenkstunde zum Volkstrauertag.

Politik, Vereine und Gemeinde gedachten am gestrigen Volkstauertag den Opfern von Krieg, Verfolgung und Rassismus in einer Gedenkstunde in der Friedhofskapelle und am Ehrenmal auf dem Friedhof.

Pastor Hans Erlemeier erinnerte mit dem Brief eines unbekannten Soldaten an die vielen Opfer des Zweiten Weltkrieges und den Sinn und die Bedeutung des Kreuzes. „Ist das Kreuz der Sieg über den Tod?“, stellte Erlemeier die Frage. „Möge doch diese Welt vor dem Kreuz eine Welt unter dem Kreuz werden“, zitierte Erlemeier zum Abschluss der Andacht in der Kapelle, die vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Herscheid und dem MGV „Sängerbund 1892“ Rärin begleitet wurde.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach gedachte zusammen mit vielen Herscheidern in der Kapelle und am Ehrenmal an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Männer, Frauen und Kinder aller Völker, rief aber auch auf: „Leben steht im Zeichen der Hoffnung.“ „Es gilt, ein Zeichen zu setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden“, beschloss Schmalenbach die Gedenkstunde am Ehrenmal nach der Kranzniederlegung.

Volker Halbhuber

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