Große Nachfrage – Gewerke sind ausgelastet

Verzögerungen bei Breitbandausbau

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Wie hier an der Straße Auf dem Rode sind seit Monaten Baustellen auf den Gehwegen eingerichtet.

Herscheid - Notgedrungen haben sich die Herscheider bereits an den Anblick der Absperrbaken gewöhnt. Seit Monaten sind an mehreren Stellen in der Gemeinde um Schaltkästen herum kleine Baugruben ausgehoben, um die Internetverbindung zu verbessern. Fortschritte sind in den letzten Tagen kaum.

„Der Tiefbau ist abgeschlossen“, erklärt Wieland Dierks, Pressesprecher des Unternehmens Westnetz. Im Auftrag von Innogy (Tochtergesellschaft des deutschen Energieversorgers RWE) hat Westnetz in der Gemeinde sechs Kilometer Leerrohre verlegen lassen, in die Glasfaserkabel eingezogen wurden. Inzwischen sind an elf Standorten an den Schaltkästen sogenannte Multifunktionsgehäuse aufgestellt worden. Nach der Anbindung muss dort noch die Aktivtechnik eingebaut werden. 

Der Herscheider Breitbandausbau, den Innogy mit einem Termin Mitte Dezember 2017 angestoßen hatte, betrifft die Bereiche Höher Schule, Müggenbruch, Kreisstraße 6, Valberter Straße, sowie Auf dem Rode, Plettenberger Straße, Bahnhofstraße und Mühlenweg. 

Weil an den genannten Arbeiten ganz unterschiedliche Gewerke beteiligt sind, haben sich zeitliche Verzögerungen ergeben, erklärt Wieland Dierks. In diesem Zusammenhang spricht er von einem „großen planerischen Puzzlestück“. Da der Breitbandausbau derzeit flächendeckend vorangetrieben werde, seien einige Betriebe schlichtweg ausgelastet. 

Ohne sich auf einen Fertigstellungstermin festlegen zu wollen, hofft der Pressesprecher, dass aus den Dauer- keine Winterbaustellen werden: „Wir sind bereits ein gutes Stück des langen Weges gegangen.“ 

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