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Verzögerungen bei Arbeiten am Freibad: Geduld ist gefragt

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Von: Dirk Grein

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Strahlender Sonnenschein, aber noch ist kein Wasser im Schwimmerbecken. Der Sportausschuss schaute sich am Dienstag im Freibad um.
Strahlender Sonnenschein, aber noch ist kein Wasser im Schwimmerbecken. Der Sportausschuss schaute sich am Dienstag im Freibad um. © Dirk Grein

Anfang Mai und noch kein Wasser in den Becken: An diesem für diesen Zeitpunkt ungewöhnlichen Zustand im Freibad wird sich in den nächsten Tagen auch nichts ändern. Denn eine Saisoneröffnung ist frühestens Mitte des Monats möglich.

Herscheid - „Wären wir nicht auf Fremdfirmen angewiesen, könnten wir bald starten“, erklärte Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Er schaute sich am Dienstagnachmittag mit Mitgliedern des Sportausschusses im Freibad um und attestierte der Anlage allgemein einen guten Zustand. „Wir sind mit unseren Arbeiten fertig“, erzählte Betriebsleiterin Adelheid Schreiber.

Noch nicht betriebsbereit seien hingegen Teile der technischen Anlagen. In erster Linie sei der Schwallwasserbehälter genannt, der nach erfolgter Überarbeitung kein Wasser mehr verlieren soll. Am Mittwoch erhalte der Behälter seinen letzten Anstrich, danach müsse die Farbe eine Woche trocknen, ehe eine Befüllung möglich ist.

Parallel wartet das Freibadteam auf eine Dichtheitsprüfung des Rohrsystems im Schwimmerbecken und auf die Kontrolle der UV-Anlage. Der beauftragten Fachfirma gehe man bereits „auf die Nerven“ und frage ständig nach, aufgrund der schwierigen allgemeinen Auftragslage jedoch bislang erfolglos.

Zur Not könne man diese Prüfung noch schieben, sagte Uwe Schmalenbach. Doch ohne Schwallwasserbehälter sei der Betrieb nicht möglich. Frühestens Mitte Mai könne das Freibad öffnen.

Die Gemeinde plane eine „normale Saison ohne Einschränkungen“, also ohne Corona-Regeln. Die Verzögerungen in der Saisonvorbereitung sollen Einschränkung genug sein für alle Schwimmfreunde.

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