In den Dorfwiesen

Vereine und Sportler sind begeistert: Bekommt Sport im Park nächstes Jahr eine Fortsetzung?

Der Sommerbiathlon des Schützenvereins fand guten Zuspruch. Das Angebot konnte allerdings leider nicht über drei Wochen durchgeführt werden, da es stark wetterabhängig ist. Wenn die Elektronik der Sportschützen bei Regenwetter Schaden nähme, wäre das für den Verein äußerst bedauerlich.
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Der Sommerbiathlon des Schützenvereins fand guten Zuspruch. Das Angebot konnte allerdings leider nicht über drei Wochen durchgeführt werden, da es stark wetterabhängig ist. Wenn die Elektronik der Sportschützen bei Regenwetter Schaden nähme, wäre das für den Verein äußerst bedauerlich.

Seit gut zwei Wochen läuft in den Herscheider Dorfwiesen „Sport im Park“. Zeit, zusammen mit dem Organisator der Aktion, Patrick Schwabe, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Herscheid – „Ich hatte nie einen Zweifel daran, dass dieses Projekt scheitern könnte“, ist das wohl wichtigste Fazit, das Schwabe nach zwei Wochen „Sport im Park“ ziehen kann. „Ich bin total begeistert, wie es läuft und wie die Vereine und die Menschen hier mitziehen“, schwärmt Schwabe, ohne sich selbst dabei zu loben, obwohl die ganze Aktion auf seiner Organisation beruht. „Nimm lieber die Übungsleiter und Sportler auf, die trotz des Wetters hier in den Dorfwiesen die Kurse besuchen.“

Denn auf die Frage an den Organisator, die Vereine und die Sportler, was in den bisherigen zwei Wochen so gar nicht funktionierte, war einstimmig zu vernehmen: Das Wetter, aber da steckt man bekanntlich bei Outdoor-Veranstaltungen nicht drin. Aber als Sauerländer ist man ja einiges gewohnt.

„Solange es trocken ist, geht es doch“, nehmen es die Frauen beim Zirkeltraining des TV Grünenthal gelassen und starten ihre Trainingsstunde. Wetterbedingt mussten leider ein paar Sportstunden ausfallen. „Bei 20 Sportstunden im Angebot pro Woche mussten rund zwei Stunden pro Woche wetterbedingt abgesagt werden. Damit müssen und können wir leben“, so Schwabe.

Dass „Sport im Park“ in den Ferien stattfindet, findet ebenfalls großen Zuspruch. „In den Sommerferien finden die Sportkurse in vielen Vereinen nicht statt. Hier bietet „Sport im Park“ eine tolle Alternative und vor allem Sport im Freien und an einer nicht alltäglichen Stätte“, sind sich Schwabe, Trainer und Teilnehmer ebenfalls einig. „Gerade der Ort und dass alles draußen stattfand, hat die Menschen animiert, mitzumachen“, so Schwabe.

Und dies nicht nur aus Herscheid selbst. Die Aktion des Herscheider Gemeindesportverbandes hat sich auch über die Gemeindegrenzen hinaus herumgesprochen und so kamen auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kierspe und Lüdenscheid. Und Kosten sind letztendlich auch nicht entstanden.

„Es war nie unser Ziel, mit diesem Projekt Einnahmen zu generieren, aber wir haben auch kein Minus gemacht. Es war die erwartete Null“, so Schwabe zu den Kosten der dreiwöchigen Veranstaltung, über die er noch vor dem Ende am kommenden Sonntag sagen kann: „Es wird definitiv auch 2022 „Sport im Park“ geben“. Und hierfür hat Schwabe auch schon einige neue Ideen. „Ich würde mir wünschen, dass sich die heimischen Unternehmen als Sponsoren an dem Projekt beteiligen.

Zwar wird „Sport im Park“ durch die AOK und den Landessportbund gefördert und finanziell unterstützt. Jedoch sind die Fördergelder auch mit entsprechenden Bedingungen verbunden. Dies hat uns einige Restriktionen eingebracht. Durch eine Unterstützung durch ein Firmensponsoring könnten wir auch andere Sportarten mit in das Projekt einbeziehen und noch mehr Angebote machen“, blickt Schwabe bereits voraus. Und wenn dann auch noch das Wetter mitspielt…

Bis zum Sonntag läuft noch „Sport im Park“. Auf der Seite der Gemeinde Herscheid sind alle Kurse und Termine übersichtlich aufgestellt oder man schaut einfach auf das Banner am Basketballplatz auf den Dorfwiesen.

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