Überladenes Fahrzeug, Nässe und Tempo

Kombinierte Unfallursache

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Feuerwehr und Polizei sind froh, dass der Unfall am Silberg letztlich glimpflich endete.

Herscheid - Die Polizei hat ihre Ermittlungen rund um den Unfall auf der Landstraße 561 nahezu abgeschlossen. Demnach gibt es nicht einen, sondern mehrere Gründe dafür, dass der Lastwagen am Montagmorgen in den Silberkurven umgekippt ist.

Pressesprecher Christof Hüls gibt zu bedenken, dass an dieser Stelle zwar generell Tempo 100 gefahren werden könne, weil es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gebe. Das sei aber keine Freikarte dafür, ungezügelt auf das Gaspedal zu treten. Stattdessen müsse jeder Fahrer der jeweiligen Situation entsprechend angepasst fahren. 

Genau das sei am Montag nicht geschehen, wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben. Christof Hüls spricht von einer – aus Sicht des Fahrers – unglücklichen Kombination. Das Gefährt (zulässiges Gesamtgewicht 26,2 Tonnen) sei leicht überladen gewesen und hatte durch den aufgeladenen Container einen hohen Schwerpunkt. Bedingt durch die Nässe auf der Fahrbahn und die enge Rechtskurve sei der Lastwagen letztlich ausgehebelt worden. 

Einen technischen Defekt schließt die Polizei nach eingehender Überprüfung aus. Das Fahrzeug, dessen Bergung sich über insgesamt sechs Stunden hingezogen hatten, soll wieder freigegeben werden. Damit wird es in die Obhut des Besitzers übergeben, der selbst entscheiden kann, wie er mit dem Lastwagen weiter verfährt. 

Wie bereits berichtet, war der Fahrer – ein 48-jähriger Mann aus Schalksmühle – uneingeschränkt fahrtüchtig. Dies ergab ein Alkoholtest, der wie üblich bei Unfällen durchgeführt wurde. 

Rückblickend betrachtet müsse man froh sein, dass der Unfall glimpflich verlief und kein anderes Fahrzeug darin verwickelt wurde. Auf den Mann, der leichte Verletzungen davongetragen hat, wartet als rechtliche Folge eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, erklärte der Polizei-Pressesprecher

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