Sportplatz und Umkleidekabinen gut in Schuss

TuS-Abstieg: Am Platz liegt es nicht

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Vor sechs Jahren wurde zwar das Fußballfeld auf Kunstrasen umgestellt, die Asche-Laufbahnen ringsherum sind jedoch erhalten geblieben. Von den Laufbahnen werde aber wenig Asche auf das Spielfeld getragen.

HERSCHEID - Aus sportlicher Sicht befindet sich der TuS Herscheid seit Mittwoch im Tal der Tränen: Der Abstieg aus der Kreisliga A steht für die Fußballer endgültig fest. Die Gründe für den enttäuschenden Saisonverlauf müssen im Verein aufgearbeitet werden.

An den Gegebenheiten vor Ort hat es definitiv nicht gelegen, stellten die Sportausschuss-Mitglieder bei einer Besichtigung fest. „Die Anlage macht weiterhin einen sehr guten Eindruck“, betonte Ausschuss-Vorsitzender Gerd Haas. 

Die Entscheidung, den Umbau von Aschen- auf Kunstrasenplatz mit vereinten Kräften in Angriff zu nehmen, sei genau richtig gewesen. Dank der Hilfe der Gemeinde und des gegründeten Fördervereins konnte das Projekt vor sechs Jahren zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. 

Seither erstrahlt der Müggenbruch in sattem Grün, was ein deutlicher Qualitätsgewinn sei, so Haas. In der Anfangszeit habe es zwar einige Probleme mit Beschädigungen in den Abendstunden (wenn die Anlage abgesperrt ist und nicht betreten werden darf) gegeben. „Das ist zum Glück Vergangenheit“, berichtete Bauhof-Vorarbeiter Thomas Deitmerg. 

Vandalismusschäden treten kaum noch auf und auch die Routine-Unterhaltung des Platzes funktioniere einwandfrei; mit einem speziellen Gerät wird das Spielfeld regelmäßig abgezogen. Verstärkte Verschmutzungen aufgrund der Laufbahnen treten nicht auf. Diese waren aus Kostengründen nicht umgerüstet worden; doch es werde verhältnismäßig wenig Asche von den Bahnen auf den Platz getragen. 

„Das klappt besser als gedacht“, bestätigte auch Bauamtsleiter Lothar Weber. Er ergänzte, dass im vorigen Jahr keine großen Maßnahmen am Sportplatz angefallen sind. Lediglich die Flutlichtanlage sei repariert worden. Eine Aufwertung sei durch den neuen Ballfangzaun erzielt worden, den die Firma Gustav Alberts gespendet hat und der hinter dem Tor nahe des TSV-Vereinsheims vom Bauhof aufgestellt worden ist. 

Ein Lob stellte der Sportausschuss dem TuS Herscheid für dessen Bemühungen um die Umkleidekabinen aus. Diese waren vor zwei Jahren saniert worden. Nun haben die Fußballer in Eigenleistung neue Bänke und Kleiderhakenleisten angebracht. Diesen Eifer erhoffen sich die Sportausschuss-Mitglieder nun auch wieder auf dem Spielfeld: „Dann klappt es bestimmt auch bald wieder besser dem Toreschießen“, besteht die Hoffnung, dass die erste TuS-Mannschaft nach dem Abstiegsjahr in der kommenden Saison wieder erfolgreicher spielt.

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