Tischzauberei mit viel Spektakel, außergewöhnlichen Tricks und zwei Neulingen

Eine magische Erfolgsgeschichte

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Timothy Thomson feierte seine Reblin-Premiere, bei der er die Zuschauer geschickt ins Geschehen involvierte.

HERSCHEID - Diese Show ist aus dem heimischen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken: Seit vielen Jahren schafft sie es, bei jeder Auflage mit neuen Tricks zu glänzen und das Publikum zu faszinieren. 

Die Rede ist von der Tischzauberei, gestaltet von Mitgliedern des Magischen Zirkels Lüdenscheid, die am Wochenende im Jagdhaus Weber für Verblüffung sorgten.

Unsichtbare Karten, verschwindende Bälle und all das gepaart mit einer gehörigen Portion Humor: Vor ausverkauftem Haus brillierte die Künstlerriege an beiden Veranstaltungsabenden. An sieben Tischen traten die sieben Magier in fast schon intimer Atmosphäre auf. 

Mit an Bord waren zwei Neulinge: Während Nino Arra, der nebenbei als Feuerspucker aktiv ist, sich bei seiner eher mystischen Vorstellung mit der Macht der Dämonen beschäftigte und in seinen Tricks das Böse auf Erden präsentierte, arbeitete Zauberkünstler Timothy Thomson mit einfachen Spielkarten. Diese wirkten zunächst recht normal, doch dann verloren sie plötzlich ihre ursprüngliche Gestaltung; dank ein wenig Zauberei war die Rückumwandlung möglich. 

Um Karten ging es auch bei Marc Hauffer. Dass dieser nicht ohne Grund den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Kategorie „Kartenzauberkunst“ belegt hatte, wurde rasch deutlich. Die Besucher konnten verblüffende Effekte bestaunen, bei denen die Karten die unterschiedlichsten Formen annahmen. 

Schlichte Schaumstoffbälle verwandelten sich derweil in den Händen von Reinhard Wigger in eine Tomate, mithilfe eines Zauberstabes vermehrte er die Bälle in Windeseile und ließ sie anschließend wieder verschwinden. Mit Witz und Humor eroberte Jürgen Kellner das Publikum: Aus diesem fischte er sich jeweils eine Person heraus, die als „Versuchskaninchen“ ein Teil des Programmes wurde. In rasender Geschwindigkeit gelang es dem Künstler, durch die Verwendung von Ringen sich mit seinem Gegenüber zu verketten und genauso schnell wieder von dieser Verbindung zu lösen. 

Auch Magic Schorsch, Thorsten Rosenthal sowie Arnd Clever führten mit viel Charme durch ihre Programme, welche sie ebenfalls mit einigen spektakulären Tricks garniert hatten. 

Für alle Künstler gab es am Ende den verdienten Lohn in Form von lang anhaltendem Applaus. Dass die Show gut beim Publikum ankam, wurde auch durch eine weitere Gegebenheit deutlich: Die ersten Karten für die Tischzauberei 2019 wurden bereits unmittelbar nach dem Ende der beiden Shows verkauft. Zu deren Erfolg trug auch das beliebte Schnitzelbüffet bei, welches zur Halbzeit als kulinarische Grundlage für einen gelungenen Abend aufgetischt wurde.

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