60 Spender in der ersten halbe Stunde, aber trotzdem keine langen Verzögerungen

Blutspende trotzt WM-Auftakt

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Dieter Engbersen informierte über die Stammzellenspende.

HERSCHEID - Warteschlangen? Mangelware! Die zweite Herscheider Blutspende des Jahres verlief ohne Komplikationen.

Gleich zu Beginn des Termins wurde es voll: Innerhalb der ersten halben Stunde ließen sich 60 Personen zur Ader nehmen. Ein ähnlicher Ansturm hatte bei der Blutspende im Dezember noch für ein Wartechaos gesorgt. Davon war man am Donnerstag weit entfernt. 

Nach wenigen Minuten des Wartens konnten die Besucher ihren Lebenssaft spenden. Der Andrang ließ im weiteren Verlauf zunächst nach. „Das wird wohl an der Eröffnung der Fußball-WM gelegen haben“, vermutet Herscheids Blutspendebeauftragte Biana Langenbach. 

Zwischen 17 und 19 Uhr, als das Eröffnungsspiel im Fernsehen gezeigt wurde, war die Resonanz in der Gemeinschaftshalle im Vergleich zu anderen Blutspenden geringer. Trotzdem waren die DRK-Helfer mit der Gesamtspenderzahl 165 (zwei Erstspender) sehr zufrieden. 

Für den reibungslosen Ablauf gibt es mehrere Faktoren: Die neu eingeführten Fragebögen sind sowohl den Spendern, als auch den Ärzten besser vertraut; die Bearbeitungszeit fällt kürzer aus, als noch vor einem halben Jahr. Der Blutspendedienst West hatte darüber hinaus erneut drei Ärzte nach Herscheid geschickt (einer mehr als im Dezember). Und auch die Anzahl der Liegen im Spende- und im Ruhebereich war aufgestockt worden. 

Verhaltener Andrang herrschte am Infotisch von Dieter Engbersen: Der Helfer der Stefan Mosch-Stiftung klärte über die Knochenmarkspende auf. Nur wenige Besucher suchten das Gespräch; kurz vor Ende des Termins hatten sich sechs Personen typisieren lassen. „Zahlen sind für uns nicht entscheidend“, sagte Engbersen. Wichtiger sei es, dass unter den Typisierten eine Person ist, die als Knochenmarkspender für einen kranken Patienten in Frage kommt.

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