Einbau der neuen Freibadheizung

Schraubenköpfe als Hindernis

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Erst nach dem Entfernen zweier Schraubenköpfe passte der alte Heizungskessel durch die schmale Deckenöffnung.

Herscheid – Da passte wortwörtlich kein Blatt Papier mehr zwischen: Kranfahrer Oliver Weckwerth irritierten die beengten Verhältnisse im Freibad aber reichlich wenig.

Mit sicherer Hand lenkte er den wendigen Teleskopstapler zwischen Betriebsgebäude und Strandabschnitt hin und her, transportierte dabei schwere Fracht an die dafür vorgesehenen Stellen. Und die waren wahrlich nicht leicht zu erreichen. 

Zunächst galt es, die alte Heizungsanlage in zwei Teilen aus dem Keller zu hieven. Vor allem der mächtige Kessel stellte Weckwerth und die Mitarbeiter der Installationsfirma Michael Gräb vor eine Herausforderung. Die rund 900 Kilogramm schwere Maschine musste per Flaschenzug durch eine Deckenöffnung manövriert werden. 

Durch eben jene Öffnung war die Heizung vor zwölf Jahren in den Keller abgeseilt worden. Um dieses Loch durch eine Abdeckung begehbar machen zu können, wurde es seitlich mit zwei Balken gestärkt. Das kostete gestern entscheidende Zentimeter: Aufgrund von zwei Schraubenköpfen passte die Heizung zunächst nicht durch die Deckenöffnung. Mit einer Flex konnte das Problem gelöst und das Hindernis entfernt werden. 

Somit konnte der eigentliche Einbau beginnen – und auch dabei war gutes Augenmaß gefragt. Die beiden schwarzen Pufferspeicher (jeweils 350 Kilogramm schwer) der neuen Gasbrennwertheizung wurden senkrecht ins Betriebsgebäude gefahren; der Abstand zum Rolltor betrug nur wenige Zentimeter. 

„Das hat wirklich gut funktioniert“, richtete Montageleiter Michael Backhaus lobende Worte an Kranfahrer Oliver Weckwerth, der beim abschließenden Verladen des 550 Kilogramm schweren neuen Heizungskessels die kippbaren Palettengabeln seines Teleskopstaplers nutzte.

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