Rund um Kuh und Kälbchen - Raiffeisen-Markt feiert Freitag und Samstag 20. Geburtstag

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Drei süße kleine Kälbchen, die vor einem Monat auf die Welt kamen, konnten gestern beim Geburtstag des Raiffeisen-Marktes in Herscheid gestreichelt werden. Heute geht der Geburtstag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr weiter.

Herscheid - Drei süße Kälbchen ließen sich gestern beim 20. Geburtstag des Raiffeisen-Marktes in Herscheid von den Besuchern streicheln und die konnten dabei gleich etwas über die Landwirtschaft lernen und Fragen stellen, zum Beispiel: Wie funktioniert das Melken?

Unter den Ständen rund um den Raiffeisen-Markt ist an den beiden Aktionstagen auch die Landjugend vertreten und steht Rede und Antwort, denn schließlich hatte Raiffeisen früher eine starke Nähe zur Landwirtschaft. Mitglied Patrick Hesse, der selbst angehender Landwirt und auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Herscheid groß geworden ist, erklärte unter anderem: „Eine Kuh sollte einmal im Jahr ein Kalb bekommen“, denn nur dann würde sie Milch geben.

Zwölf Wochen lang werden die Kälbchen mit Milch getränkt, wobei die ersten fünf Tage die Milch vom Muttertier kommt (Biestmilch) und das Kälbchen danach Milchpulver (Milchaustausch) oder Milch von anderen Kühen bekommt. Diese werden in der Regel zwei Mal am Tag gemolken. In einem Tank wird die Milch dann bei 4,2 Grad gekühlt, zwischendurch umgerührt, damit sich das Fett nicht absetzt, und alle zwei bis drei Tage abgeholt und zur Molkerei gebracht.

Am Stand der Landjugend stellte die neunjährige Lena fest, dass das Melken ganz schön anstrengend sein kann.

An einer Kuh in Form einer Holzfigur konnten die Besucher das Melken selbst einmal üben – wobei heute kaum noch mit der Hand gemolken wird. Die neunjährige Lena stellte fest: Das ist ganz schön anstrengend. Trotzdem bekam sie 600 Milliliter – in diesem Fall Wasser und nicht Milch – aus dem künstlichen Euter.

Gleich nebenan berichtet die rollende Waldschule, welche Vögel hier in der Gegend zu finden sind und wo sie herkommen, wie zum Beispiel der Buntspecht, der an seinem roten Nacken zu erkennen ist. „Wir erklären was es für Vögel gibt, aber auch wieso Wild bejagt wird“, sagt Markus Gumpricht. Man versuche vorrangig die Wildschäden im Rahmen zu halten. Rehe würden zum Beispiel die Triebe von Laubbäumen abfressen und Wildschweine hingegen Schäden in der Landwirtschaft anrichten.

Alle Stände sind auch heute noch einmal von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr vertreten. Bei besserem Wetter hofft man heute auch auf mehr Besucher. Für das leibliche Wohl sorgen wie gestern die Feuerwehr mit Frischem vom Grill und die „Flotten Lotten“ mit Kuchen und Torten. Die Kindergärten Unterm Regenbogen und Arche Noah bieten ihren Bewegungsparcours an und heute sind auch die Treckerfreunde vor Ort mit einer Traktorausstellung und bieten eine Planwagen-Rundfahrt an. Der Imkerverein musste für beide Tage absagen.

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