Neubaugebiet Oberer Rahlenberg: Erste Bauherren am Werk

Rotmilanweg: Erschließung abgeschlossen

+
An einigen Grundstücken am Rotmilanweg wurde bereits mit dem Aushub für das Kellergeschoss begonnen.

Das Neubaugebiet am oberen Rahlenberg nimmt Formen an. Die ersten Bauherren am Rotmilanweg haben in den letzten Wochen mit dem Bau ihres neuen Eigenheims begonnen.

Die Erschließung des Rotmilanweges wurde bereits mit der Baustraße abgeschlossen. Eine erste Straßenschicht wurde bereits asphaltiert, sodass die Straße nutzbar ist. Vollständig fertiggestellt wird die Straße erst, wenn der Großteil der Grundstücke bebaut ist.

Zuvor wurden die Versorgungsleitungen mit dem Kanal und einem Glasfaseranschluss bis ins Haus gelegt. Von 35 Grundstücken wurden bisher 21 verkauft. Sechs Grundstücke werden nicht von der Gemeinde, sondern privat vermarktet.

Der Quadratmeterpreis liegt am Rotmilanweg bei 153,64 Euro und setzt sich aus den Grundstückskosten für den Quadratmeter und den Erschließungskosten zusammen. Der Preis für den erschlossenen Quadratmeter in diesem Neubaugebiet ist teurer, als zum Beispiel vor einigen Jahren am Grenzweg in Hüinghausen (123 Euro erschlossen) oder am Hofwiesenweg (103 Euro erschlossen). Der Richtwert im Ort liege je nach Baugebiet bei 100 bis 120 Euro für den erschlossenen Quadratmeter.

Auf einem Grundstück ist die Bodenplatte bereits gelegt und es wurde mit dem Bau des Erdgeschoss begonnen.

„Der Preis hängt auch immer von den Erschließungskosten ab. In den letzten Jahren sind die Baukosten gestiegen“, erklärt Bauamtsleiter Lothar Weber. Aber auch auf die Bodenverhältnisse käme es an.

Die ersten Bauherren haben mittlerweile angefangen zu bauen. Zwei große Baukräne sind zu sehen. Die ersten Bodenplatten wurden gegossen sowie Ausschachtungen für ein Kellergeschoss wurden vorgenommen.

Straßenlampen wurden bereits platziert, diese sind jedoch erst einmal nur vorläufig. Die vorgesehenen Lampen werden erst später installiert. Ein Fußweg zur Bergstraße ist ebenfalls angelegt und begehbar. Dieser konnte jedoch nicht wie ursprünglich geplant barrierefrei umgesetzt werden, wie Lothar Weber erklärt. Es handelt sich dabei nicht um eine Treppenanlage, sondern um eine Rampe mit einem Gefälle von elf bis 13 Prozent. Barrierefrei wäre eine Rampe mit sechs Prozent Gefälle.

Verfügbarkeit von Bauland

Wenn die Gemeinde ein Baugebiet planen möchte, muss sie im Vorfeld klären, wo es ein entsprechendes Grundstück gibt und ob dieses verfügbar ist. Teilweise besitzt die Gemeinde auch selbst Grundstücke, aber in der Regel ist jemand anderes der Eigentümer, mit dem die Gemeinde dann über die Verfügbarkeit verhandelt. Dann wird das Grundstück zum Beispiel gekauft oder es werden Optionenverträge abgeschlossen, in denen die Bedingungen besprochen werden. Wenn die Verfügbarkeit gesichert ist, können die Planungen beginnen und zum Schluss werden die Baugebiete ausgeschrieben. Im Neubaugebiet Oberer Rahlenberg ist es zum Beispiel so gewesen, dass ein Eigentümer sein Land nicht verkaufen wollte und daher selbst die sechs Grundstücke vermarktet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare