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Rohrbruch: Haushalte fünf Stunden lang ohne Wasser 

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Von: Dirk Grein

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Teile Hüinghausens und Elsens hatten am Sonntag vorübergehend kein Wasser.
Teile Hüinghausens und Elsens hatten am Sonntag vorübergehend kein Wasser. © Foto: DPA

Der Sonntag begann für einige Anwohner in Hüinghausen und Elsen mit einer unerfreulichen Überraschung: Von jetzt auf gleich waren ihre Wasserleitungen lahmgelegt, blieben die Wasserhähne bis zum frühen Nachmittag trocken.

Herscheid - Die ersten Anrufe in der Störungsstelle des Netzbetreibers Enervie Vernetzt gingen gegen 9.15 Uhr ein. Aufgrund der Schilderungen der Anwohner und eigener Untersuchungen wurde die Störung des Wassernetzes im Bereich Elsen lokalisiert, die im weiteren Verlauf dann auch Straßenzüge Hüinghausens betraf.

Rasch wurden ein Bereitschaftsdienst entsandt und ein Tiefbauunternehmen angefordert. Dieses konnte gegen 10 Uhr die schadhafte Stelle freilegen – kurz darauf bestand Gewissheit: Die Ursache für die Störung war ein Rohrbruch. Die Witterung dürfte bei der Entstehung eine entscheidende Rolle gespielt haben, erklärte Andreas Köster, Enervie-Pressesprecher. Durch den Frost sei vermutlich das Erdreich bewegt und das Rohr beschädigt worden – das sei bei Wintereinbrüchen im Frühjahr nicht unüblich.

Der Schaden sei von dem Bereitschaftsdienst rasch behoben worden: Im Zuge der Reparatur wurde ein neues Rohrstück eingebaut. Um eine keimfreie Wasserversorgung sicherzustellen, musste die Leitung abschließend gespült werden. Gegen 14.30 Uhr meldete der Bereitschaftsdienst Vollzug, waren die betroffenen Haushalte wieder mit Wasser versorgt.

„Es kann sein, dass am Anfang bräunliches Wasser aus der Leitung kommt“, sagt Andreas Köster. Dabei handele es sich um Partikel, die bei der Spülung aufgewirbelt werden können. In diesem Fall solle man das Wasser voll aufdrehen, die Verfärbung sei meist nach wenigen Sekunden verschwunden, schildert der Pressesprecher.

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