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Schlachtfest ein echter Magnet

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Von: Volker Halbhuber

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Am Verkaufsstand vor dem Schützenheim wurden Leber-, Blut- und Dauerwurst, Mettwürstchen, Brote und Eier verkauft. Bis es am Sonntagnachmittag hieß – „ausverkauft“. © Halbhuber

Herscheid - „Wir sind natürlich zufrieden. Wenn nahezu alles weg ist, muss man zufrieden sein“, bilanzierte Wolfgang Gräwe, Zugführer des 4. Zuges der Herscheider Schützen, das Schlachtfest in Reblin. Zwei Tage lang war die „Hütte voll“ in Reblin.

Nur wenige Tage zuvor waren die Schützen des 4. Zuges mit den Renovierungsarbeiten am und im Schützenheim fertig geworden. Ein neuer Anstrich und Dekoration drinnen, eine dringend benötigte Abstellkammer draußen sorgten dafür, dass das Schützenheim in einem neuen Glanz erstrahlt. Den Verkaufsstand von Mettwürstchen, Dauer-, Leber- und Blutwurst hatte man dank der Bereitstellung durch Traute Bühner vor das Schützenheim verlegt. Eine gute, wenngleich für Verkäuferin Manuela Schade frostige Idee.

 Doch am Sonntagnachmittag waren auch die letzten Würste, Brote und Eier verkauft. Nur wenige Würstchen und Steaks blieben übrig, die der Zug bei einem gemütlichen Abend sicherlich verwenden wird, denn über 20 Zugmitglieder mit Jungschützen halfen mit viel Engagement an der Getränke- und Kuchentheke, beim Bedienen oder am Grill. Vor Ort wurden Steaks und Würstchen mit Bratkartoffeln oder Salat und die typisch sauerländische Kröse angeboten. Ein Dankeschön der Zugleitung geht an die Frauen, die mit vielen Kuchen und Torten das Kuchenbuffet füllten. 

Sehr gut wurde auch der Samstagabend angenommen. So kamen noch Gäste zum Abendessen oder einfach auf ein gemütliches Bier vorbei, um mit den Schützen zu feiern. Neben den Besuchern aus der Ebbegemeinde sah man aber auch viele auswärtige Autokennzeichen an der Straße stehen, denn solche Schlachtfeste sind rar geworden, wenngleich die Resonanz zeigte, dass gerade solche Feste ein Publikums–magnet sind. „Wir möchten allen Spendern und Gästen, allen voran dem Ehepaar Hauswald für die Spende und den Besuch danken“, betonte Wolfgang Gräwe am Sonntag glücklich, aber auch entkräftet, wie viele andere Zugmitglieder auch.

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