Reaktionen zu Ahe-Hammer-Entwicklungen: "Rücktritt für uns super schade"

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Herscheid - Der Rücktritt des Vorstandsmitglieds Dr. Klaus Hüttebräucker aus dem Förderverein des Ahe-Hammers hinterlässt tiefe Wunden. Der Verein steht de facto ohne Vorstand da, Bürgermeister Uwe Schmalenbach und die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur reagieren mit großem Bedauern auf die Entwicklungen.

„Uns war der Rücktritt noch nicht bekannt. Wir haben davon aus der Zeitung erfahren“, berichtet Anna Gerhard, Sprecherin der besagten Stiftung, der das Herscheider Denkmal „Ahe-Hammer“ seit 2013 gehört. „Für uns ist es super schade und wir hoffen natürlich, dass der Verein handlungsfähig bleibt.“ Danach sieht es nach jetzigem Stand jedoch nicht aus: Dr. Hüttebräucker hatte lange vergeblich auf Unterstützung im Vorstand gewartet, nachdem der erste Vorsitzende Siegfried Griebsch plötzlich verstorben war. Nun hat auch der Herscheider die Reißleine gezogen und sein Amt niedergelegt.

Uwe Schmalenbach, als Herscheider Bürgermeister selbst Mitglied des Vorstandes, sieht wenig Hoffnung für die Zukunft des Vereins: „Im Moment sieht es nicht so aus“, sagte Schmalenbach auf Nachfrage. Ebenso wie die Stiftung findet er die Entwicklung „bedauerlich – gerade in der jetzigen Situation, in der der Ahe-Hammer auf einem guten Weg ist und viel erreicht worden ist.“

Zur Not kann die Stiftung den Betrieb am Ahe-Hammer auch ohne Verein weiterführen (die Stiftung war ohnehin schon lange zum Beispiel für die Führungen verantwortlich). Das Problem wäre nur: „Wir sitzen in Dortmund. Je mehr Personen in der Nähe sind und sich engagieren, desto belebter ist das Denkmal“, sagt Stiftungssprecherin Anna Gerhard, die sich wie viele andere den Erhalt des Vereins wünscht.

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